Grün ist die Hoffnung

gruen„Ich hab nie was zu Ende gebracht“, sagt Felix Nasmyth über sich: raus aus Kinderchor, Kirche und Schulorchester, das Studium abgebrochen, Scheidung.

Aber irgendwie kommt Felix über die Runden. Und als das Geld gerade wieder mal knapp wird, erzählt ihm ein Freund, wie man zu Reichtum kommt, steuerfrei. Einen Sommer lang bauen Felix und zwei Kumpels in den Bergen von Kalifornien Hanf an. Dann die Ernte und angeblich eine halbe Million Dollar. Doch haben sie nicht mit neugierigen Nachbarn, sintflutartigen Regenfällen, Feuersbrunst, Felix’ neuer Liebe und einem lästigen Drogenfahnder gerechnet – vor allem aber haben sie an das Versprechen vom leichten Geld geglaubt.

Am Ende zieht sich Felix, geläutert und vielleicht sogar ein wenig gereift, in die bürgerliche Lebensecke zurück. Die Neuübersetzung dieses romans über drei schräge Typen und Träume: sehr frisch, sehr frech, und ein echter Boyle.

Neuübersetzung eines Pop-Klassikers.

Autor
T. Coraghessan Boyle
, geboren 1948 in Peekskill, New York, unterrichtet an der University of Southern California in Los Angeles. Für seinen Roman ›World’s End‹ erhielt er 1987 den PEN/Faulkner-Preis. Als Enfant terrible der amerikanischen Gegenwartskultur wurde T. C. Boyle zum Pop- und Literaturstar seiner Generation.

Grün ist die Hoffnung
Autor: T. Coraghessan Boyle
384 Seiten, TB.
dtv
Euro 11,90 (D)
Euro 12,30 (A)
ISBN 978-3-423-14569-5

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