Hale & Haines „Survival“

haleandDigital remasterte Neuauflage des Synthie-Pop-Klassikers von 1982 mit vier Bonustracks.

David Bowie hatte mit „Lodger“ gerade seine Berlin-Trilogie abgeschlossen, als sich die beiden New-Wave-Protagonisten Gus Hale und Denis Haines 1979 dazu entschlossen, in die Mauerstadt überzusiedeln und im dortigen Paragon Studio ihr Soloprojekt Hale & Haines zu realisieren.

Für den jungen Klangtüftler Haines, der zuvor bereits für die Hollies, Gary Numan und die Edgar Broughton Band seine Talente als Keyboarder und Songwriter unter Beweis gestellt hatte, bot das ehemalige Studio von Tangerine Dream genau das richtige Ambiente, um kreativ tätig zu werden. Die beiden Engländer blieben zwei Monate im Studio, um die acht Stücke für „Survival“ aufzunehmen.

Unterstützung erhielten sie dabei von Johnny Warman, der damals mit dem Album „Walking Into Mirrors“ und der Single „Screaming Jets“ (mit Peter Gabriel) in den Charts war. Russell Bell von der Gary Numan Band spielte die Gitarren ein und John „Rhino“ Edwards (Judie Tzuke Band, Dexys Midnight Runners, Status Quo) sorgte für die tiefen Töne. Finalisiert wurde „Survival“ in den Ridge Farm Studios in Dorking, wo Hale & Haines noch einmal ein halbes Jahr mit dem Feinschliff verbrachten.

1982 erschien „Survival“ bei Polydor. Für die Wiederveröffentlichung wurde das Album digital remastert, um vier Bonustracks erweitert und mit umfangreichen Linernotes versehen.

Tracks
1 Survival
2 Take Me Away
3 To Love You
4 Count To Three
5 Softly The Morning Comes
6 Isolation
7 Over The Wall
8 Echoes Of Final Goodbyes
Bonus
9 Curtain
10 Karl Marx Strasse
11 Strangelands
12 Final Curtain

Hale & Haines „Survival“
Mig

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