Havana Maestros „Made in Cuba“

havanamaestrosKuba ist voll unwiderstehlich guter Sounds und einzigartiger Rhythmen, das weiß man nicht erst seit dem weltweiten Erfolg des Buena Vista Social Clubs. Nun geht Kubas Musikkultur eine aufregende Fusion mit internationalen Smash-Hits ein: Für Made in Cuba hat ein All-Star-Cast legendärer kubanischer Musiker und Arrangeure bekannte Songs neu aufgenommen. Um die originalen Gesangsstimmen der Songs wurden neue Klanggerüste voller Feuer, Finesse und Flair erschaffen, die einen augenblicklich in ihren Bann nehmen. Das Album vereint die größten Welthits aus diversen Epochen der Musikgeschichte in kubanischem Sound. Die Musiker und Produzenten schaffen es damit Songs wie Get Ur Freak On von Missy Elliott, (Sittin on) The Dock of the Bay von Otis Redding, Stand by me von Ben E. King und Good Times von Chic in ganz neuem Glanz erstrahlen zu lassen.

Erdacht und produziert wurde Made in Cuba vom GRAMMY-ausgezeichneten Duo Berman Brothers Frank und Christian, bekannt u.a. für ihr Multi-Platin-Album Rhythms del Mundo, das bereits 2006 kubanische Musiker mit internationalen Stars wie Coldplay, Sting, U2 u.v.m. zusammenbrachte. Das Mixing wurde vom fünffach Grammy-dekorierten Producer/Toningenieur Jerry Boys übernommen, die Arrangements stammen von den 20-maligen Cubadisco-Gewinnern und Maestros de Cuba Emilio Vega und Harold López-Nussa. Als Musiker wirken unter anderem Timbale-Impresario Amanita Valdés und Lauten-Legende Barbarito Torres vom Buena Vista Social Club, Piano-Virtuose Emilio Morales Ruíz und Trompeter Roberto García mit.

Wir sind sehr große Bewunderer der kubanischen Musik, kommentiert Produzent Christian Berman. Die Produzenten wurden während einer Kubareise in den frühen 90er-Jahren in den Bann Kubas gezogen und begannen 2014 mit der Arbeit an dem, was nun in Form des Albums Made in Cuba vorliegt. Wir fuhren nach Kuba, um die Crew und die Musiker ausfindig zu machen, die an einem derartigen Projekt teilnehmen konnten, erinnert sich Frank Berman. Es sollten natürlich unbedingt einige Mitglieder des Buena Vista Social Clubs sein. Außerdem kamen wir auf Emilio Vega und Harold López-Nussa zu, um diese beiden Welten mit ihren Arrangements zusammenzubringen. Und dann ging es auch schon mit den Aufnahmen los.

Die Produzenten und Musiker versammelten sich in Havanas Abdale Studios. Ausgestattet mit einem geräumigen Live-Raum, Steinway-Flügeln und einer gut sortierten Bar, trackten die Musiker jede Note live, indem sie zu den originalen Gesangsspuren spielten, als seien die Künstler mit im Raum. Mit dieser fantastischen analogen Technologie gemeinsam aufzunehmen, kreiert einen zeitlosen Sound. Die Musiker fanden sich nach und nach ein, trafen sich an der Bar und blieben dort für zwei oder drei Stunden. Wenn der Vibe stimmte, setzten sie sich hin und servierten mal eben einen oder zwei der wunderschönsten Takes, die du jemals gehört hast, mit Seele und Herz gespielt, nicht mit dem Kopf.

Das hört man Made in Cuba mit jeder Note an ein Album, in dem westliche Popkultur und kubanische Lebenskultur zu einem mitreißenden musikalischen Gipfeltreffen zusammenfinden.

Tracks

1 Good Times (feat. Chic)
2 Whatcha Say (feat. Jason Derulo)
3 Stand By Me (feat. Ben E. King)
4 Get Ur Freak On (feat. Missy Elliott)
5 We are Young (feat. Fun.)
6 (Sittin‘ on) The Dock of the Bay (feat. Otis Redding)
7 Ritmo Cubano
8 Say A Little Prayer (feat. Dionne Warwick)
9 Airplanes (feat. B.o.B. & Hayley Williams)
10 Tightrope (feat. Janelle Monáe)
11 Fly (feat. Sugar Ray)
12 Ven
13 A Mi Manera

Havana Maestros „Made in Cuba“
Warner

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