Heimzahlung

heimzahlungZahlreiche Waisenkinder fielen während der 50er und 60er Jahre der »Schwarzen Pädagogik« zum Opfer. Die grausamen Erziehungsmethoden in den Kinderheimen der frühen Bundesrepublik beinhalteten, neben sexuellen Vergehen, auch körperliche und psychische Misshandlungen. Teilweise befanden sich auch NS-Kriegsverbrecher unter den Erziehern, wie Christoph Beyer in seinem Debüt-Krimi »Heimzahlung« aufzeigt.

Ein tödlicher Anschlag auf ein ehemaliges Heimkind bringt brisante Details ans Tageslicht, für die noch weitere Menschen mit dem Leben bezahlen müssen. Dabei lebt die Premiere von Hauptkommissar Richard Fürst im Osnabrücker Land von seinen raffinierten Perspektivwechseln und verdeutlicht erneut die Tragweite der Machtmechanismen in kirchlichen Institutionen.

Eine Gasexplosion erschüttert den Osnabrücker Stadtteil Sutthausen. Das Opfer: der ehemalige Kinderheimzögling Armin Sommer. Hauptkommissar Richard Fürst tippt zunächst auf Suizid, doch brisante Dokumente enthüllen, dass der Verstorbene mutmaßlichen Nazi-Kriegsverbrechern auf der Spur war.

Gemeinsam mit dem jungen Wissenschaftler Jonathan Bach setzt sich Fürst auf die Fährte dieser Männer. Als ein kaltblütiger Mord geschieht, beginnt ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit.

Autor
Christoph Beyer wurde in Rheine geboren. Nach einer Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann studierte er Politik- und Erziehungswissenschaften in Osnabrück und San José/Costa Rica. Bereits während seines Studiums bereiste er vor allem Mittel- und Südamerika und arbeitete als Journalist für unterschiedliche Medien. Daneben engagierte er sich ehrenamtlich unter anderem in Hochschulgremien, im Bereich Bürgerrundfunk und beim Kinderhilfswerk »terre des hommes«. Als Stipendiat der Hans-Böckler-Stiftung promovierte er zu einem politikwissenschaftlichen Thema. Seither arbeitet er als freier Autor und Journalist in Osnabrück, in dessen grünem Umland er gern auf Entdeckungstour geht. Seine Leidenschaft gilt dem Schreiben, Reisen und der Musik.

Heimzahlung
Autor: Christoph Beyer
274 Seiten, TB.
Gmeiner Verlag
EUR 10,99 (D)
EUR 11,40 (A)
ISBN 978-3-8392-1742-9

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