Hippokrates in der Hölle

hippokratesNur zum Nutzen und nicht zum Schaden des Kranken soll jeder Arzt handeln, heißt es im Eid des Hippokrates. Doch der NS-Staat kannte eine Medizin ohne Menschlichkeit. Mord, Folter, Zwangssterilizationen, Menschenversuche – das Grauen, das Ärzte über ihre Opfer brachten, ist unvorstellebar.

Warum verlor die Medizin unter Hitler ihre Menschlichkeit? Wie konnte es dazu kommen, dass Ärzte Häftlingen die Beine brachen oder sie sogar im Eiswasser töteten? Das fragt der Medizinjournalist Michel Cymes, der selbst Artz ist und seine beiden Großväter in Auschwitz verlor. Er folgt den Lebensweg von bekannten und weniger bekannten NS-Ärzten wie Aribert Heim, Herta Oberheuser oder Josef Mengele.

Cymes berichtet von Motiven und Taten, von Geltungssucht und Habgier, von Skrupellosigkeit und Lügen. In diesem aufrüttelnden Buch begibt sich der Bestsellerautor und Arzt Michel Cymes auf die Spurensuche nach den verlorenen Grenzen ärztlichen Handelns.

Autor
Michel Cymes
ist Arzt in einem Pariser Krankenhaus. Seit über einem Jahrzehnt moderiert er eine der beliebtesten Gesundheitssendungen im französischen Fernsehen. In seinem Buch »Hippokrates in der Hölle« wurde erstmals einer breiteren Öffentlichkeit bekannt, dass die beiden Großväter von Cymes in Auschwitz ums Leben kamen.

Hippokrates in der Hölle

Autor: Michel Cymes
208 Seiten mit 21 Illustr., schwarz-weiß, Broschur
Theiss Verlag
Euro 19,95 (D)
ISBN 978-3-8062-3285-1

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