Hungergeist

hungergeistIm August 2006 sorgte ein Kunstraub in der St. Petersburger Eremitage für reichlich Aufsehen: Juwelen und Schmuckstücke im Wert von rund vier Millionen Euro zählten zum erbeuteten Diebesgut.

Diesen Vorfall verankert Autor Wimmer Wilkenloh in seinem neuen Eiderstedt-Krimi »Hungergeist« und entspinnt daraus eine fiktive Geschichte um den Verbleib der wertvollen Beute. Dabei führt ein Mord auf der Halbinsel Eidelstedt den Husumer Hauptkommissar Jan Swensen zu einer Gruppe von Fischern, die durch Zufall auf das Raubgut gestoßen sind. Während der Ermittler nur spärlich vorankommt, bleibt der Leser immer im Bilde. Dafür wechselt der Autor zwischen vier Handlungssträngen, die den Leser, aber nicht den Ermittler, zur Auflösung führen.

Vor dem Aquarium des Multimar in Tönning stirbt ein Fischer. Der Mann wurde mitten unter den vielen Besuchern erstochen. Die Husumer Kripo ermittelt und Stück für Stück offenbart sich das Geheimnis um die Crew des Fischkutters »Rungholt«, die eine brisante Fracht an Bord genommen hat. Jetzt ist nicht nur ein Killer hinter der Crew her, sondern auch das Misstrauen untereinander bringt alle an den Rand des Abgrunds.

Autor
Wimmer Wilkenloh, von der Nachkriegszeit, dem Wirtschaftswunder und dem Widerstand geprägt, ist von frühster Jugend an kreativ veranlagt. Nach einer längeren Reise durch den mittleren Osten bis nach Nepal und Indien studierte er an der Kunsthochschule in Hamburg. Neben der Malerei widmete er sich dort dem Film und arbeitete nach dem Studium als Autor beim NDR-Fernsehen. All diese Erfahrungen finden sich in seinen Kriminalromanen wieder, die auf der Halbinsel Eiderstedt angesiedelt sind. Das Wattenmeer, die sich stetig verändernde Landschaft, bildet den Hintergrund für den buddhistisch geprägten Hauptkommissar Jan Swensen.

Hungergeist
Autor: Wimmer Wilkenloh
470 Seiten, TB.
Gmeiner Verlag
Euro 14,99 (D)
Euro 15,50 (A)
ISBN 978-3-8392-1751-1

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