Incognito „In Search of Better Days“

incognitoMan könnte meinen, dass eine 37jährige Band sich langsam mal auf ihren Lorbeeren ausruht…oder? Falsch gedacht. Nicht Incognito. Die Band strotzt nach wie vor vor Kreativität und innerem Feuer, wie zu der Zeit ihrer Entstehung 1979. Und das ist doch eher eine Ausnahme in heutiger Zeit.

Ihr 17. Studioalbum, “In Search of Better Days”, lässt die Herzen der Incognito-Fans höher schlagen. Die frischen, kompromisslosen, gefühlsvollen, Jazz-Funk-lastigen Songs und Instrumentals, die das Gitterwerk des Incognito-Sounds bilden, scheinen weiterhin durch… doch das ist nicht alles. Bluey’s London Sound der letzten dreieinhalb Jahrzehnte schlängelt sich durch das gesamte Album und verleiht ihm einen lebendigen Körper – mit Einlagen von Drum & Bass und Breakbeats, Rare Groove, Deep Soulful House und sogar Einflüssen von Rock und Blues, die im Mittelpunkt der britischen Musikscene der späten 60er und frühen 70er Jahre standen.

Schon beim kraftvollen Basssound von Gastmusiker Stuart Zender im Opening Track „Love Born In Flames“ merkt man, dass die Band noch Einen drauf gelegt hat und man sich auf einen Wahnsinnsritt gefasst machen kann. Imaani, Vanessa Haynes, Tony Momrelle, Katie Leone und Vula Malinga — die zu den feinsten und gefühlsvollsten Stimmen Großbritanniens zählen, legen ein Highlight nach dem anderen hin mit Songs, die sich schon beim ersten Hören im Kopf festsetzen. Und als ob das nicht schon genügen würde, um dieses Album zu einem der besten Werke der Band zu machen, kommt noch die herausragende amerikanische Chanteuse, „The Voice of Incognito“, Maysa dazu, um den Sack zu zuschnüren.

Zu den weiteren Special Guest-Künstlern dieses Albums zählen Pianist Avery*Sunshine, Schlagzeuger Richard Spaven, Cosmic Perkussionist Jody Linscott, und die japanische Gitarrenlegende Tomoyasu Hotei, der vor allem durch sein Mitwirken am Soundtrack von “Kill Bill“ international bekannt wurde. Jeder dieser Künstler hinterlässt seine eigene, unverkennbare Spur in dieser Produktion.

Blueys feines Gespür für Songwriting und Produktion gleichermaßen zeigt sich einmal mehr auf ganzer Bandbreite. Der traditionsgeprägte klassische Sound der Vergangenheit geht fließend über in die klangliche und akustische Sprache der Gegenwart – und der Zukunft. Diese Songs über Liebe, Wahrnehmung, Fragen, Herausforderungen, Optimismus, Freude und Hoffnung zählen ohne Frage zu seinen Besten.

Bluey geht mit seiner immer größer werdenden Gemeinschaft von Top-Künstlern weiterhin seinen eigenen Weg, angetrieben von der Leidenschaft zum Geschichtenerzählen und dem Ziel, durch den Groove Verbundenheit zu kreieren. Incognito’s “In Search of Better Days” nimmt uns dabei mit.

Tracks
1. Love Born In Flames (Featuring Imaani & Stuart Zender)
2. Just Say Nothing (Featuring Vanessa Haynes)
3. Everyday Grind (Featuring Maysa)
4. Racing Through The Bends (Featuring Maysa)
5. Love’s Revival (Featuring Tony Momrelle)
6. Selfishly (Featuring Maysa)
7. Love Be The Messenger (Featuring Vanessa Haynes)
8. I See The Light (Featuring Avery*Sunshine)
9. Echoes Of Utopia (Featuring Stuart Zender)
10. Move It Up (Featuring Vanessa Haynes)
11. Crystal Walls (Featuring Katie Leone)
12. Bridges Of Fire (Featuring Tomoyasu Hotei)
13. All I Ever Wanted (Featuring Maysa)
14. Better Days (Featuring Vula Malinga)

Incognito „In Search of Better Days“

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