Kriegszeiten in Kiel


Kriegszeiten in Kiel
Alltag und Politik an der Heimatfront 1914–1918
Autor: Martin Rackwitz
304 Seiten mit 46 s/w Abb., Broschur
Ludwig
Euro 19,80 (D)
ISBN 978-3-86935-214-5

Im Ersten Weltkrieg wurde erstmals die ganze Bevölkerung mobilisiert, um die Soldaten an den Fronten und auf den Meeren zu unterstützen.
Anhand zeitgenössischer Quellen wie Augenzeugenberichten, Tagebuchaufzeichnungen und Zeitungsartikeln wird von der Mobilmachung 1914 bis zum Kriegsende 1918 aufgezeigt, mit welchen Problemen die Kieler Bevölkerung im grauen Kriegsalltag zu kämpfen hatte.
Als in Deutschland 1916 die Nahrungsmittel knapp wurden, kam es auch in Kiel zu Unruhen. Nach dem Hungerwinter 1916/17 war die Moral der Kieler Arbeiterinnen und Arbeiter gebrochen. Die Proteste gegen die schlechte Versorgungslage schlugen in Massenstreiks und Forderungen nach politischen Reformen und einem schnellen Ende des Krieges um.
Als die deutsche Hochseeflotte im Herbst 1918 zu einer letzten Todesfahrt gegen die Royal Navy geschickt werden sollte, verbündeten sich die kriegsmüden Matrosen und Arbeiter. Der Kieler Matrosenaufstand löste die Revolution aus, die Deutschland den lang ersehnten Frieden brachte.
Autor
Dr. Martin Rackwitz
, Studium der Anglistik und Geschichte an den Universitäten Kiel und Stirling (UK). Forschungsstipendiat des Landes Schleswig-Holstein und des Deutschen Akademischen Austauschdienstes an der University of Edinburgh. 2004 Promotion am Historischen Seminar der Christian-Alberts-Universität zu Kiel. Seitdem Historiker in Kiel und Autor mehrerer Fachbücher zur Geschichte Kiels und Schleswig-Holsteins im 19. Jahrhundert, insbesondere zur Erhebung gegen Dänemark 1848-51.

Bestellen

Print Friendly, PDF & Email

You must be logged in to post a comment Login