Mahmud der Bastard


Mahmud der Bastard
Autor: Ernst Augustin; Seiten: 365, TB.; Verlag: DTV; Preis: ? 9,50 (D), ? 9,80 (A), sFr 16,80
ISBN 978-3-423-13590-0

Afghanistan im Jahr 1000. Mahmud von Ghasni, unrechtmäßiger Sohn eines kleinen Dorffürsten, zieht mit einer Handvoll Männer über den Khyberpaß, um ein großes Reich zu zerstören und neu zu errichten.

Die wahre Geschichte des ersten der Mogulkaiser, aber auch eine Geschichte der Wunder, der guten und bösen Lüste, der unerwarteten Schönheiten und knietiefen Schatzhalden, in denen Mahmud am Ende watet. Mahmud bezwingt seinen ersten Widersacher schon in der Wiege, er wird mit Löwenmilch aufgezogen, er wird eine Frau heiraten, die es gar nicht gibt. Zweimal.

Er reitet Pferde mit edlen Namen, «Farbe des Windes», «Kaiser der Pferdekaiser», seine Rüstung ist vergrünt, und auf seinem Schild ist eine vertrocknete Feindeshand montiert, als er ins Halbdunkel Indiens hinabzieht. Landschaften der Seele tun sich auf: Lautlos rieselnde Wüsten, unbewacht schlafende Städte, Höhlenlabyrinthe drohen, schwarze Wasser erheben sich, Schlachtkolosse auf feinfühligen Elefantensohlen.

Die Märchen des Ostens beginnen immer mit den Worten: Es war und es war nicht. «Mahmud der Bastard» ist gewesen.

Autor
Ernst Augustin
, geb. 1927, arbeitete in den Jahren 1958-61 als Arzt in Afghanistan, in Kandahar, unweit von Ghasni, einem verschlafenen lehmgelben Ort, wo der größte afghanische Eroberungszug – jemals – seinen Anfang nahm. Dort hatte er voller Leidenschaft seinen Fuß in die Fußstapfen Mahmuds gesetzt und sich folgerichtig selbst in die Geschichte mit eingeschrieben.

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