Maria und das Ding mit dem Reinheitsgebot

mariaGanz Ried im Allgäu fiebert einer Reihe von Jubiläen entgegen: Das Marktrecht jährt sich zum siebenhundertsten Mal, der Schützenverein und die Freiwillige Feuerwehr feiern ihr hundertfünfzigjähriges, der Trachtenveren sein hundertjähriges und die Landfrauen ihr siebzigjähriges Bestehen. Es könnte alles so schön sein. Hätte nicht irgendjemand dem trunksüchtigen Dorfbraumeister Aloisius das Finanzamt auf den Hals gehetzt.

Aloisius wirft alles hin und braut nicht mehr! Bei dem Gedanken, zum dörflichen Jahrhundertereignis das Bier aus dem Nachbardorf Vucking importieren zu müssen, wird allen Riedern bang ums Herz.

Weder von Aloisius‘ Frau, die mit dem Eisdielenbedarfsvertreter Frederico nach Italien durchgebrannt ist, noch von seinem Sohn Eusebius, den er an die Kunst und an München verloren hat, ist Hilfe zu erwarten. Vielleicht jedoch von seiner Tochter Maria, die sich vor zwanzig Jahren von einem schmucken Hanseaten nach Hamburg entführen ließ.

Kurzerhand reisen de Landfrauen in die Hansestadt, um Maria zurückzuholen, Doch bald stellt sich heraus, dass Aloisius Marias kleinstes Problem sein soll…

Autor
Florian Herb
, 1971 in Berlin geboren, lebt mit seiner Frau und den beiden Söhnen im Allgäu. Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit begeistert er sich für Musik, Fotografie, Film, Theater, den VFB Stuttgart und die Tücken des menschlichen Zusammenlebens.

Maria und das Ding mit dem Reinheitsgebot
Autor: Florian Herb
288 Seiten, TB.
Ullstein
Euro 9,99 (D)
Euro 10,30 (A)
ISBN 978-3-548-28759-1

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