Marius Tilly „Nebula Rising“

mariustillyKünstlerische, abwechslungsreich arrangierte Umorientierung: Vom Trio zum Solomusiker.

Mit „Nebula Rising“ hat sich Marius Tilly neu erfunden. Da Album präsentiert den deutschen Sänger und Gitarristen, der bislang in Bluesrock-Gefilden unterwegs war, als gereiften Songschreiber und Interpreten im Spannungsfeld von Alternative und Rock. „Mir war es wichtig“, betont der Mann aus dem Ruhrgebiet, „dass die Lieder keine Vorlage sind, um mich als Instrumentalist in Szene zu setzen. Stattdessen steht das Songwriting im Fokus.“

Die künstlerische Umorientierung hatte zur Konsequenz, dass der vormalige Band-Zusatz aus dem Gruppennamen gestrichen wurde, und Tillys dritte CD seit 2009 allein unter eigenem Namen erscheint. Sie entstand unter der Regie des Tontechnikers Helge Preuß im Hannoveraner Horus-Sound-Studio. Dieses gehörte lange Zeit Frank Bornemann.

Der Gründer der Artrock-Gruppe Eloy und Entdecker sowie zwischenzeitliche Produzent des Crossover-Quartetts Guano Apes ist nicht nur Verleger, sondern auch Mentor von Tilly. Dessen Frischzellenkur kommt in Form von zwölf, überwiegend live mit einem Rhythmusduo eingespielten Songs daher. Sie sind ebenso abwechslungsreich wie intelligent strukturiert und arrangiert. Stilistisch erinnern die Eigenkompositionen entfernt an The Black Keys, Jack White, Robert Plant oder Rival Sons.

Tracks
1. Dinosaur
2. Danger
3. Vespa
4. Colder Below
5. Animal Serenade
6. Palooza You
7. Solar Woman
8. Orion
9. Slender Man
10. Revel Outer Space
11. Son Of A Siren
12. Nebula Rising

Marius Tilly „Nebula Rising“
String Commander

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