Marty Friedman „Wall of Sound“

martyDie Grammy-nominierte Gitarrenlegende Marty Friedman (im Übrigen auch ernannter Botschafter für das Kulturerbe Japans!) kehrt mit „Wall of Sound“ zurück, dem ersehnten Nachfolger zum Billboard-Chartalbum Inferno. Er enthält elf beispiellose Songs und diverse Gastauftritte, genauer gesagt von Jinxx (Black Veil Brides), Shiv Mehra (Deafheaven) und Jorgen Munkeby (Shining).

„Wall of Sound“ markiert eine Weiterentwicklung instrumentaler Musik und zerstört konventionelle Vorstellungen in diesem Bereich. Produziert wurde die Scheibe von Friedman selbst mithilfe von Tontechniker Paul Fig (Ghost, Rush, Alice In Chains), ehe Jens Bogren (Lamb of God, Opeth) sie abmischte. Kultproduzent Mack (Queen) mixte obendrein die beiden Songs Streetlight und For a Friend .

Über den Schaffensprozess von Wall Of Sound erzählt Friedman: Fortschritt von Album zu Album ist leichter gesagt als getan, vor allem wenn man zum 13. Mal in den Ring steigt. Man muss nicht nur als Songwriter, sondern auch als Instrumentalist neue Dinge wagen. Zum Glück liebe ich solche Herausforderungen. Man mag es kaum glaben, wenn man die Dichte und schiere Gitarrenwucht auf dem Album hört, doch tatsächlich waren alle Sechsaiten-Spuren für Wall Of Sound nach neun Tagen im Kasten.

Abermals scharte Friedman eine Reihe sagenhafter wie unterschiedlicher Kollegen um sich. Seine Studioband bestand aus Wunderkind Anup Sastry am Schlagzeug, wo er sich mit Überveteran Gregg Bissonette abklatschte, sowie der japanischen Bassistin Kiyoshi, die zweifelsohne zu den aggressivsten Musikerinnen der Welt an diesem Instrument gehört. Zu den Gästen gehören Jinxx von den Black Veil Brides und Shiv Mehra von Deafheaven, außerdem Jorgen Munkeby von Shining als Sänger der nicht instrumentalen Tracks auf dem Album.

Marty Friedman veröffentlichte sein Solodebüt Dragon s Kiss, beim einflussreichen Label Shrapnel Records. Mit Cacophony und Megadeth schuf er einige der zeitlosesten Songs überhaupt und sorgte mit seinen Solos für offenstehende Münder. Er hat Gold- und Platin-Auszeichnungen auf der ganzen Welt erhalten und lotet die Grenzen des musikalisch Möglichen fortwährend weiter aus. Friedman spricht fließend Japanisch und wohnt gegenwärtig auch im Land der aufgehenden Sonne, wo er regelmäßig in Fernsehsendungen auftritt und kürzlich zum Botschafter für das kulturelle Erbe Japans ernannt wurde, um das Land im Rahmen der bevorstehenden Olympischen Spiele nach außen zu repräsentieren.

Tracks
1 Self Pollution
2 Sorrow And Madness
3 Streetlight
4 Whiteworm
5 For A Friend
6 Pussy Ghost
7 The Blackest Rose
8 Something To Fight
9 The Soldier
10 Miracle
11 Last Lament

Marty Friedman „Wall of Sound“

Metal Blade

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