Mills „Verletzt“

millsAuf ihrem zweiten offiziellen Longplayer „verletzt“ vollziehen Mills aus Österreich eine beeindruckende Wandlung, ohne dabei ihr Ursprünge zu verleugnen. Wie bereits auf „monochrome“ (2017) bewegen sich die Songs im melancholischen Dark Wave Bereich, mit einem leichten elektronischen Touch versehen.

Allerdings setzen Mills in Punkto Produktion und Arrangement noch mal ordentlich einen drauf und präsentieren die neuen Songs in einem wunderbar warmen, schwebenden, aber auch unglaublich kraftvollen Sound, der vor allem durch eine perfekt abgestimmte Dynamik zwischen sparsamer Instrumentierung und fettem Gitarren-Wall-Of-Sound überzeugen kann.

Eine der wesentlichsten Veränderungen im gesamten Konzept ist aber der Wechsel von englischen zu deutschen Texten, die den Songs eine emotionale Tiefe verleihen, die Sänger Walter Glatz auf eindrucksvolle Weise zu vermitteln vermag.

Tracks
1 Dankeslied
2 Nie
3 Vater (…unser)
4 Gesicht
5 Los
6 SchwarzWeiss
7 Engel
8 Regen
9 Mein weites Land
10 Stille
11 Ende
12 Liebeslied

Mills „Verletzt“
Echozone

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