Mo Kenney “In my dreams”

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Wie auch das Debüt ist “In My Dreams“ erfrischend abwechslungsreich. „Es ist klingt definitiv größer und auch textlich sehe ich einen textlichen Unterschied“, sagt Kenney. Das Album vereint Mo mit ihrem musikalischem Mentor Joel Plaskett. Der in Kanada als Rock-Ikone geltende Musiker produzierte ihr Debüt, schrieb zum Teil an den Songs mit, spielte sie auf der Platte ein und nahm sie bei seinem Label New Scotland Records auf.

Mit Bravour erfüllt er diese Aufgabe erneut bei „In My Dreams“. „Es gab einen extra Grad an Komfort bei dieser Zusammenarbeit mit Joel,“ erklärt Kenney, „Ich tourte viel mit ihm seit der ersten Aufnahme und wir kennen einander jetzt wesentlich besser. Ich war sehr schüchtern, als wir das erste Mal zusammenarbeiteten, wahrscheinlich auch, weil ich ein großer Fan seiner Musik bin.“

Die typischen Songs des Albums zeigen Mos seltene Aufrichtigkeit und ihren seltenen Mut. Sie hält sich nicht zurück, wenn sie ihre Emotionen mit präziser Genauigkeit erkundet und das mit keiner Art von Selbstmitleid. Beispielhafte Lyrics sind: „ When I said it was forever, I was lying through my teeth“ („I Faked It“).

„Ich zensiere mich nicht, wenn ich schreibe“, erklärt sie, „Ich schreibe alles auf, was auch immer mir in den Kopf kommt. Da ich teilweise sehr privat werde, versuche ich geheimnisvoll zu sein, um mich selbst zu beschützen, trotzdem wurde ich letztlich immer ehrlicher. Diese Aufnahme ist definitiv ehrlich.“.

Tracks
I faked it
Take me outside
Telephones
Mountains to the mess
Field song
Untouchable
Pretty Things
In my dreams
Wind will blow
Dancing

Mo Kenney “In my dreams”
New Scotland Records / Tunecore

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