Mord im Herbst

herbstYstad, Schweden, 2002: Wallander fühlt sich ausgebrannt. Dass seine Tochter und Kollegin Linda noch bei ihm wohnt, macht seine Laune nicht besser. Er wünscht sich eine Frau, die ihn liebt, ein Haus auf dem Land und einen Hund.

Sein Kollege Martinsson preist ihm ein Wohnobjekt in Löderup an, ganz in der Nähe des Hauses, in dem Wallenders Vater gewohnt hat. Als Wallander zur Besichtigung hinausfährt, stolpert er im Garten über eine skelettierte Hand, die knapp aus dem Boden herausragt, und statt der erhofften Ruhe auf dem Land erwartet Wallander ein neuer Fall.

Bei dem entsetzlichen Fund handelt es sich um die Leiche einer Frau, die vor rund sechszig Jahren vergraben wurde, und der Garten hält noch weitere Überraschungen bereit.

Die spärlichen Hinweise aus den Akten der letzten Kriegsjahren bleiben für die Ermittler rätselhaft. Nur Wallander glaubt, einer Familientragödie auf die Spur zu kommen, und es dauert nicht lange, bis er an einen verrückten Alten gerät, der mit der Pistole auf ihn zielt.

Autor
Henning Mankell
, geboren 1948 in Härjedalen, Schweden, lebt als Theaterregisseur und Autor in Schweden und in Maputo (Mosambik). Seine Romane um Kommissar Wallander sind internationale Bestseller, u.a. Die fünfte Frau (1998) und Mittsommermord (2000). Zuletzt erschienen bei Zsolnay die Romane Daisy Sisters (2009) und Erinnerung an einen schmutzigen Engel (2012) sowie die Krimis Der Chinese (2008), Der Feind im Schatten (2010) und Mord im Herbst (2013. 2013 erscheint im Zsolnay Verlag auch das Porträt Mankell über Mankell der dänischen Journalistin Kirsten Jacobsen.

Mord im Herbst
Autor: Henning Mankell
144 Seiten, TB.
dtv
Euro 8,95 (D)
Euro 9,20 (A)
ISBN 978-3-423-21598-5

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