Noir


Noir
Autorin: Jenny-Mai Nuyen
384 Seiten, TB.
rororo
Euro 9,99 (D)
Euro 10,30 (A)
ISBN 978-3-499-25858-9

Nino glaubte einen Schwarm Fische zu sehen, die aus einem Haus an der Kreuzung weiter vorne ausbrachen. Doch es waren keine Fische. Es war ein Regen blitzernder Scherben. Und dann flog etwas Größeres hinterher, ein – Seine Mutter schrie. Sein Vater riss das Lenkrad herum, Arme und Beine schlugen mit einem bösartigen Krachen auf die Heckscheibe. Seine Eltern zersprangen in Glassplitter und Farbspritzer und reifenquietschenden, zähnenfleschenden Schmerz.

Stille, so tief wie ein Sahnenkuchen mit vielen, vielen Schichten. Wenn man genau hineinlauschte in diese Stille, erkannte man, dass sie aus Abermillionen feiner Stimmen bestand, so wie das Nichts genauso gut voller Schneeflocken sein konnte.

Er blickte auf einen Fluss, hinter dem nichts war. Seine Eltern gingen über das Wasser und wurden immer durchsichtiger. Er wollte ihnen hinterher. aber er konnte den Fluss nicht betreten. Andere Leute waren da, unzählige Leute, und alle schritten über die stillen Fluten.

Er merkte, dass er nicht der einzige war der am Ufer stand. Neben ihm war das Gesicht, das die Heckscheibe zertrümmert hatte.

Nino Sorokin ist dabei, als der Unfall geschieht. Seine Eltern sterben, ihm bleibt eine besondere Gabe: Er sieht den Tod eines jeden ­Menschen voraus. Auch den eigenen. Von nun an ist er besessen von der Frage, wie man das Schicksal überlisten kann.

Er weiß, er wird nur 24 Jahre alt – und sein Geburtstag rückt immer näher. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Ninos Suche führt ihn zu einem geheimen Zirkel von Mentoren, die Seelen sammeln. Und er begeht den größten Frevel, den der Zirkel kennt: Er verliebt sich in eine der Seelenlosen. In die geheimnisvolle Noir, die bereits auf der Schwelle zum Jenseits steht…

Autorin
Jenny-Mai Nuyen
wurde 1988 als Tochter deutsch-vietnamesischer Eltern in München geboren. Geschichten schreibt sie, seit sie fünf ist, mit zehn folgte das erste Drehbuch, mit dreizehn ihr erster Roman. Seit ihrem literarisches Debüt “Nijura – das Erbe der Elfenkrone” gilt sie als eine der größten Entdeckungen der letzten Jahre. Nach einem abgebrochenen Filmstudium an der New York University lebt Jenny-Mai Nuyen heute in Berlin und widmet sich ganz dem Schreiben.

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Noir


Noir
Autorin: Jenny-May Nuyen
384 Seiten, Broschur
Rowohlt Polaris
Euro 14,95 (D)
Euro 15,40 (A)
ISBN 978-3-86252-028-2

Nino glaubte einen Schwarm Fische zu sehen, die aus einem Haus an der Kreuzung weiter vorne ausbrachen. Doch es waren keine Fische. Es war ein Regen blitzernder Scherben. Und dann flog etwas Größeres hinterher, ein – Seine Mutter schrie. Sein Vater riss das Lenkrad herum, Arme und Beine schlugen mit einem bösartigen Krachen auf die Heckscheibe. Seine Eltern zersprangen in Glassplitter und Farbspritzer und reifenquietschenden, zähnenfleschenden Schmerz.

Stille, so tief wie ein Sahnenkuchen mit vielen, vielen Schichten. Wenn man genau hineinlauschte in diese Stille, erkannte man, dass sie aus Abermillionen feiner Stimmen bestand, so wie das Nichts genauso gut voller Schneeflocken sein konnte.

Er blickte auf einen Fluss, hinter dem nichts war. Seine Eltern gingen über das Wasser und wurden immer durchsichtiger. Er wollte ihnen hinterher. aber er konnte den Fluss nicht betreten. Andere Leute waren da, unzählige Leute, und alle schritten über die stillen Fluten.

Er merkte, dass er nicht der einzige war der am Ufer stand. Neben ihm war das Gesicht, das die Heckscheibe zertrümmert hatte.

Nino Sorokin ist dabei, als der Unfall geschieht. Seine Eltern sterben, ihm bleibt eine besondere Gabe: Er sieht den Tod eines jeden ­Menschen voraus. Auch den eigenen. Von nun an ist er besessen von der Frage, wie man das Schicksal überlisten kann.
Er weiß, er wird nur 24 Jahre alt ? und sein Geburtstag rückt immer näher. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Ninos Suche führt ihn zu einem geheimen Zirkel von Mentoren, die Seelen sammeln. Und er begeht den größten Frevel, den der Zirkel kennt: Er verliebt sich in eine der Seelenlosen. In die geheimnisvolle Noir, die bereits auf der Schwelle zum Jenseits steht…

Autorin
Jenny-Mai Nuyen
wurde 1988 als Tochter deutsch-vietnamesischer Eltern in München geboren. Geschichten schreibt sie, seit sie fünf ist, mit zehn folgte das erste Drehbuch, mit dreizehn ihr erster Roman. Seit ihrem literarisches Debüt ?Nijura ? das Erbe der Elfenkrone? gilt sie als eine der größten Entdeckungen der letzten Jahre. Nach einem abgebrochenen Filmstudium an der New York University lebt Jenny-Mai Nuyen heute in Berlin und widmet sich ganz dem Schreiben.

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Noir
Autor: Olivier Pauvert; Seiten: 303, TB.; Verlag: Heyne Hardcore; Preis: ? 8,95 (D), sFr 16,50
ISBN 978-3-453-67522-3

In Nizza wird ein unschuldiger Hochzeitsgast wegen des vermeintlichen Mordes an einer jungen Frau festgenommen. Auf dem Weg zur Polizeistation verunglückt der Wagen, der Verdächtige kann entkommen. Als er sich mühsam durch einen geheimnisvollen Park kämpft und nach Paris zu seiner Familie gelangt, erkennt ihn seine Frau nicht mehr.

Mit Schrecken muss er feststellen, dass seit dem Unfall zwölf Jahre vergangen sind. Frankreich hat sich in einen totalitären, rassistischen Überwachungsstaat verwandelt. Und auch mit ihm selbst geschieht Seltsames: Er hat kein Spiegelbild mehr und kann andere Menschen durch die Kraft seines Blickes töten.

Hilfe bekommt er nur von den Schwarzen, die als Geächtete im Untergrund leben. Als wandelnder Toter zieht er in einen brutalen Rachefeldzug.

Autor
Olivier Pauvert
ist 35 Jahre alt und arbeitet als Pharmazeutiker in einem kleinen Dorf im Südwesten Frankreichs. Mit “Noir”, seinem Romandebüt, gelang ihm in Frankreich auf Anhieb ein Bestseller, für den er den “Carrefour-Preis” gewann. Derzeit schreibt er an seinem zweiten Roman.

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