Ollie Howell “Sutures and Stitches”


Ollie Howell “Sutures and Stitches”
Whirlwind Recordings

„Sutures and Stitches“ ist das Debut-Soloalbum des vielfach ausgezeichneten Schlagzeugers, Komponisten und Bandleaders Ollie Howell, einem bemerkenswerten jungen Mann, der einige der größten Hürden des Lebens überstand und der diese Momente benutzte, um ein Programm aus inspirierender Musik zu komponieren. Seit kurzem lebt er in London und ist gerade dabei, sich in und außerhalb Großbritanniens einen Namen zu machen.

Sein Hauptaugenmerk als Komponist und Bandleader gilt seinem eigenen Quintett, das erst kürzlich mit dem prestigeträchtigen „Peter Whittingham Development Award“ ausgezeichnet wurde, der von dem Musician’s Benevolent Fund verliehen wird. Howells Debut ist eine Aufzeichnung einer Lebensverändungs- und Selbstfindungs-Periode in seinem Leben mit dramatischen Höhen und Tiefen.

Das Hoch war sicher die freundschaftliche Hilfe und künstlerische Anleitung von Quincy Jones und des legendären Schlagzeugers Jimmy Cobb. Das Tief war 2009, als plötzlich eine Hirnfehlbildung bei ihm diagnostiziert wurde. Die Folge war eine Serie von zwingend notwendigen neurochirurgischen Eingriffen, die letzte davon noch 2012. Die Narben dieser Operationen (und ihre „Sutures and Stitches“, Nähte und Stiche) stehen als Erinnerungen – nicht an seine Schmerzen und Ängste, sondern an seine Heilung und seine Entschlossenheit, das alles durchzustehen und hart daran zu arbeiten, etwas Positives aus dieser traumatischen Situation herauszuholen.

Im Laufe der vollständigen Genesung entstand die Musik zu „Sutures and Stitches“. Das Material, teilweise im Krankenbett geschrieben, wäre ohne den schweren Weg der letzten vielleicht nie geboren worden. Tatsächlich ist dieses Album mehr als ein typische Debut. Es steht als strahlendes Vermächtnis dafür, wie auch unter den schrecklichsten Umständen leidenschaftliche und inspirierende Musik entstehen kann. Aufgenommen wurde „Sutures and Stitches“ in London von Derek Nash, abgemischt und gemastert von unserem eigenen Sound-Guru Tyler McDiarmid, der bereits viermal für den Grammy nominiert wurde.

Das Album besticht durch eine makellose Klangqualität und einer erlesenen Auswahl von überragenden Kompositionen, die von den verschiedenen modernen Sounds der London-Jazz- und New York-Jazz-Szene inspiriert sind. Ein wahre Hingabe an melodiöse und im Gedächtnis bleibende Themen mit mitreißenden Grooves und virtuosen Soli, gespielt von einigen der aufkommenden Stars der britischen Jazz-Szene.

Obwohl erst in seinen Mitt-Zwanzigern ist Ollie Howell bereits ein vielfach ausgezeichneter Schlagzeuger, Komponist, Bandleader und international renommierter Studiomusiker. Weltweit versetzt er das Publikum mit seiner Dynamik, seiner Kreativität und mit seinen unglaublichen Improvisationen in Staunen. Ab 2009 war er ein Schüler des legendären Musik-Gurus Quincy Jones. Die beiden trafen sich erstmals als Ollie an der Royal Welsh College of Music and Drama seinen Bachelor machte.

Quincy erinnert sich: „Als ich der Schule ankam, hatte die Jazz-Fakultät ein besonderes Konzert mit seinen besten Schülern arrangiert. Das passiert häufiger wenn ich auf Reisen gehe. Was mit aber normalerweise nicht passiert, ist, dass mich durch der Auftritt eines einzelnen Musikers des Ensembles vom Hocker reißt“.

Bereits nach diesem ersten Treffen nahm Quincy Jones den jungen Schlagzeuger unter seine Fittiche. Auch heute noch hilft er Ollie Howell seine Karriere zu pushen und stellt ihn anderen großen Vertretern der Jazz-Szene vor. Jazz-Schlagzeug-Legende Jimmy Cobb wurde ebenfalls 2009 auf Ollie Howell aufmerksam und unterstützte ihn als Mentor auf allen Ebenen.

Tracks
1. Later On
2. Beyond
3. Drum Intro
4. So Close, So Far
5. Angry Skies
6. Trumpet Intro
7. 19th Day
8. A World Apart
9. Bass Intro
10. For Anya
11. They
12. Sax Intro
13. Two Sides
14. Dear Old Stockholm
15. Piano Intro
16. A Hollow Victory

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