Oonagh „Märchen enden gut“

oonaghDer Jubel um den sensationellen Erfolg ihres Debütalbums war kaum verklungen, da hatte Oonagh schon mit dem zweiten Album nachgelegt. Jetzt hat sie es wieder getan: „Märchen enden gut“ ist der Titel ihres neuen Werks. Und wieder erwartet uns eine fantastische, musikalische Reise. Von mittelalterlichem Lauten- und Flötenspiel bis zu den Klängen aus 1001 Nacht. Von der Herzensfreude Afrikas bis zu rauen Wintern im hohen Norden. Die Künstlerin schöpft für ihr neues Werk aus der ganzen Fülle der Musikkulturen und Erzählungen.

Oonagh ist angekommen. Erhielt sie 2015 neben dem Echo als beste Künstlerin auch noch den Preis als Newcomer des Jahres, so ist sie nach ihrem zweiten Album „Aeria“ und ihrer gefeierten Tournee längst nicht mehr aus unserer Musiklandschaft wegzudenken. Ob mit Auftritten in allen großen Fernsehshows des Landes, als Echo-Laudatorin für ihre Weggefährten von der Band Santiano oder als Stargast bei Disney in Concert auf großer Arenatour, sie brilliert auf allen Bühnen. Das ist auch kaum verwunderlich, immerhin hat Senta-Sofia Deliponti, die Sängerin hinter Oonagh, mit ihrer Schauspiel- und Musicalkarriere im Rücken jede Voraussetzung dazu.

Nach ihren großen Erfolgen mit Platin- und Gold-Auszeichnungen für die Alben „Oonagh“ und „Aeria“ stellt auch ihr neues Werk „Märchen enden gut“ wieder einen Meilenstein dar. Die Künstlerin scheut sich nicht, sich weiterzuentwickeln. Das istin jedem einzelnen Song ihres neuen Albums zu hören. Zu ihrem Stilmix aus Mittelalter, Folk und Pop gesellt sich die Auseinandersetzung mit unserem eigenen Schatz an Sagen und Legenden, den Märchen.

Wenn „Der fahle Mond“ am Himmel steht und dort ein Mädchen friert und sich einen Palast aus Eis erträumt. Wenn ein Kind mit dem Wind um die Weiden zieht und ihm aufträgt: „Weise den Weg“. Wenn eine „Nachtigall“ im Wald ein trauriges Lied für ihren Liebsten singt, dann ist gut zu wissen: „Märchen enden gut“. Oonaghs Songs handeln von Liebe und Verlust, von Träumen und Schicksal. Für jede Geschichte findet sie den richtigen musikalischen Ton und erreicht damit ihr Zuhörer.

Natürlich darf bei Oonagh auch das Elbische nicht fehlen. Gleich auf der ersten Single „Aulë und Yavanna“ jubelt der elbische Chor im Refrain zu Ehren der Götter von Mittelerde. Mit „Zeit der Sommernächte“ gibt es eine weitere mitreißende Nummer mit tanzbarem Beat aus dem Reich der Fantasie. Die Elfen laden zum Fest in ihre sagenhafte verborgene Stadt ein. Auch große Balladen finden sich auf dem neuen Album. „Nachtigall“ und „Niënna“ zeigen, zunächst nur von einem leisen Klavier begleitet, später im rauschenden Orchesterklang, die ganze stimmliche Kraft und Schönheit der jungen Sängerin.

Oonagh zeigt mit ihrer Musik einen Ausweg aus der Hektik der modernen Welt zurück zur inneren Ruhe. Für ihre Zuhörer, wie für die Künstlerin selbst. „Wir müssen ständig funktionieren, immer höher, schneller, weiter, ob im Job oder im Privaten. Ich glaube, wir alle sehnen uns wieder zurück zum Ursprung und zu uns selbst.“, sagt sie. Als Oonagh kann sie durch ihre Musik den Alltag loslassen und dennoch jeden berührenden Moment in einem Song festhalten und genießen. Dass dieser Funke überspringt, davon zeugt ihr Erfolg genauso wie die Reaktionen in den sozialen Medien, wo sie ihre Fans spürbar nah an ihrer Gefühlswelt und ihren Gedanken teilhaben lässt. Welche größere Bestätigung kann es für eine Künstlerin geben, als wenn sie die Herzen ihrer Zuhörer berührt.

Tracks
1. Aulë und Yavanna
2. Numenor
3. Das Mädchen und die Liebe
4. Niënna
5. Der fahle Mond
6. Weise den Weg
7. Zeit der Sommernächte
8. Märchen enden gut
9. Das Mädchen und der Tod
10. Wir sehn uns wieder
11. Tanz mit mir
12. Nachtigall
13. Gayatri Mantra

Oonagh „Märchen enden gut“
Universal

You must be logged in to post a comment Login