Ostfriesenkind

ostfriesenkindDie Kriegsjahre haben Deutschland in Trümmern zurückgelassen. Städte wurden zerstört, Familien auseinandergerissen und ganze Existenzen ruiniert. Viele Frauen mussten unter schlechten Arbeitsbedingungen schuften, um ihre Familien über Wasser zu halten.

Einen solchen Fall schildert Autorin Alida Leimbach in ihrem neuen Roman »Ostfriesenkind«. Die junge Leni aus dem ostfriesischen Städtchen Weener ist gefangen zwischen der harten Arbeit in einer Zigarrenfabrik und den aufflammenden Gefühlen ihrer Suche nach dem eigenen Glück. Bei ihrer Recherche wurde Leimbach durch umfangreiche Originaldokumente und Gespräche mit Zeitzeugen unterstützt.

Sie legt einen Roman vor, der den Zeitgeist der frühen 50er Jahre einfängt und den Leser in die schwierige Situation junger Frauen der Nachkriegszeit versetzt. Dabei sorgen authentische Originalschauplätze des historischen Ostfrieslandes und atmosphärische Landschaftsbeschreibungen für eine zusätzliche Portion Lokalkolorit.

Ostfriesland, 1952. Die junge Leni schuftet als Zigarrenmacherin in der Fabrik Deimann. Als sie sich mit Marga Deimann, der Tochter des Hauses, anfreundet, merkt sie bald, dass diese von ihrem Mann misshandelt wird. Leni selbst hat ihr Herz an Margas Bruder Richard verloren. Doch sie ahnt, dass auch ihre Liebe unter keinem guten Stern steht. Und sie soll recht behalten: Die unglücklichen Beziehungen beschwören eine Katastrophe herauf, die das Leben aller für immer verändern wird …

Autorin
Alida Leimbach
, Jahrgang 1964, ist in Lüneburg geboren und in Osnabrück aufgewachsen. Nachdem sie einige Jahre als Übersetzerin in Frankfurt am Main tätig war, studierte sie noch einmal: evangelische Theologie, Germanistik und Englisch für das Lehramt. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Frankfurt.

Ostfriesenkind
Autorin: Alida Leimbach
416 Seiten, TB.
Gmeiner Verlag
Euro 11,99 (D)
Euro 12,40 (A)
ISBN 978-3-8392-1951-5

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