Peals

pealsDie fünf Westfalen der PEALS senden mit einer kleinen Namensangleichung (Warum war bei den Peals da nochmal das December im Namen? ) einen schönen Gruß an den eigenen mal bunten, mal tristen und mal herausfordernden Alltag in einer immer wahnsinniger werdenden Welt und zeigen mit Ihrem neuen selbstbetitelten Album PEALS diesem auf herausragende Art und Weise den Spiegel vors Gesicht.

Produzent Kurt Ebelhäuser hat die Band unter seine Fittiche genommen und schafft es mit den 11 Songs der Platte, die Energie und die kreative Bandbreite der Band auf beeindruckende Art und Weise zu bündeln. Das Ergebnis dieser Bandessenz repräsentiert die Maximen, für die die Band schon seit langem einsteht: Eigenständige Musik, die keiner Effekthascherei bedarf und in jeglicher Hinsicht das Zeug zum Prädikat zeitlos vorweist.

Die PEALS rocken und grooven sich unerwartet reif durch die knapp 40 Minuten und entziehen sich dabei jeglicher Form der Vergleichbarkeit. Der Gesang rutscht gekonnt in die Kopfstimme, der Groove setzt neben der ausgetüftelten Gitarrenarbeit große Ausrufezeichen.

Wer wie die PEALS so konsequent allen Konventionen trotzt und so selbstbewusst und eigenständig dann auch noch über das eigene Label veröffentlicht, der ist wohl tatsächlich wie in der ersten Singleauskopplung behauptet wird, Radiation-Safe , und darf sich auch mal ein kleines Denkmal ins Regal stellen.

Tracks
01. Buildings and Savings
02. Radiation-Safe
03. The Tenant
04. Without a Sound
05. Missing Brothers
06. The Salvation and the Power
07. Only Trouble
08. I Never Make Things Right
09. Hear the Voices
10. Moon
11. Best for Last

Peals
Recordjet

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