Pleasureagony

pleasureagonyPleasureagony aus Stuttgart vereinen auf ihrem Debütabum zahlreiche Metal- und Rock-Stilrichtungen und verschmelzen diese zu einer musikalischen Tour de Force, die das Album zur einer abwechslungsreichen, wie spannenden Achterbahnfahrt für den Zuhörer macht. So wechseln sich schwere Rhythmen mit zügigen Mid- Tempo- und Thrash-Nummern ab, garniert mit melodischen Gesangs- und Solo-Passagen, die den Songs jene Komplexität und Dichte verleihen, die für eine eigene, musikalische Identität elementar sind.

Fast schon progressiv knallen einige Songs mit voller Wucht aus den Lautsprechern, ohne dabei ihren Bezug zum jeweiligen Thema zu verlieren. Dabei vermag es Sänger Valentin, das volle Spektrum seiner Stimme auszuschöpfen, indem er gekonnt zwischen Shoutings, kratzigen Growls und melancholisch bis tief düsteren Gesangspassagen wechselt. Nahtlos erscheint hier die Symbiose zwischen Klangbild und tragendem Gesang, und genau so muss das auch sein.

Besonders Songs wie (The Living) Envy The Dead scheinen mit ihrer Wucht wahrlich ein Statement für spannenden Metal zu manifestieren, wie er abseits von Klischees und immer wieder kopierten Vorbildern auch heute noch funktionieren kann.

Tracks
1 Aged To Perfection
2 Face The Mask
3 Nerves Like Strings
4 Clash With Truth And Lies
5 (The Living) Envy The Dead
6 Prelude
7 Desaster
8 Nerver-ending
9 It’s In My Nature (but I don’t give a…)
10 Walk Beside Me
11 Let It Flow
12 When All Is Tried
13 Did Him A Favor

Pleasureagony
Fastball Music

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