Popa Chubby „The Catfish“

popaTed Horowitz / Popa Chubby, geboren am 31. März 1960, ist ein Überlebenskünstler. Ein Kind der Straßen New Yorks, geprägt durch den kantigen urbanen Sound des Big Apple. Er definiert Independent und trotzt jeglicher Einordnung in Genres. Ihn einen Blues Musiker zu nennen würde nicht dem gerecht, was er ist und wofür er steht. Popa Chubby ist einfach so viel mehr als das: Sänger, Songwriter, Gitarren-Künstler – die Leidenschaft steckt tief in ihm und lässt ihn erstrahlen.

Sein neuestes Werk – The Catfish – beinhaltet zwölf großartige Songs, die allesamt die Attitüde des knallharten Typen des selbsternannten „King Of The New York City Blues“ zum Ausdruck bringen. Der Titel des Albums ist passend gewählt und verkörpert das Konzept, das Popa Chubby zu dem macht, was er ist: königlich und köstlich. So sind alle Songs gespickt mit unterschiedlichsten, musikalischen (Geschmacks-)Richtungen und Weltlichkeit.

Vom Funk/Blues-Rock-inspirierten „Going Downtown“ bis zum Resonatorgitarren-getönten klassischen Blues „C’mon In My Kitchen“ mäandert das Album mit den Strömungen der musikalischen Meisterhaftigkeit des Königs der Flüsse, dem Catfish (Wels). Popa Chubby bringt Einflüsse verschiedenster Stile (Jazz, Funk, Blues, Reggae, Rock) auf diesem Album zusammen, die Songs können sowohl als individuelle Werke, aber auch als Einheit gesehen werden.

Auf dem Jazz inspirierten „Wes Is Moreʺ macht er einen Ausflug in die Soul Jazz Stile und wird dabei durch den Keyboarder Dave Keyes (Bo Diddley, Ronnie Spector) und Schlagzeuger Dave Moore (Bernie Worrell) unterstützt. Der Song „Motorhead Saved My Lifeʺ erzählt die Geschichte, wie Lemmy einen jungen Mann Identität und Bedeutung gab. „Cry Till It’s A Dull Ache“ spiegelt einen den Zuhörer packenden Herzschmerz wider, wohingegen „Good Thing“ und „Put A Ground Man To Shame“ mit einem ‚Prince-artigen‘ Funk durchzogen sind. Auf „Slow Down Sugar“ und „Bye Bye Love“ ist Popa Chubby’s Tochter Tipitina Horowitz an der Trompete zu hören. Das Lieblingsstück des Künstlers selbst ist die instrumentale Darbietung „Blues For Charlie”, die Horowitz nach den zwei Massakern, die seine geliebte zweite Heimat Paris erleiden musste, geschrieben und aufgenommen hat.

Der Titelsong definiert das Album und erzählt die Geschichte vom Meister des Flusses: dem Catfish (Wels), dem Luden, dem Big Boss! Der Song stampft daher mit der Zeitlosigkeit des Stones geprägten Rock and Roll. Als Popa Chubby gefragt wurde, was er mit dem Album erzielen wolle, sagte er: „Bigger. Badder. Older. Wiser. Louder. Stronger.”

Tracks
1. Going Downtown See My Old Gal Sue
2. Good Thing
3. Bye Bye Love
4. Cry Till It’s A Dull Ache
5. Wes Is More
6. Motorhead Saved My Life
7. Blues For Charlie
8. Dirty Diesel
9. Slow Down Sugar
10. Put A Grown Man To Shame
11. The Catfish
12. C’mon In My Kitchen

Popa Chubby „The Catfish“
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