Pretenders „Alone“

pretendersNach acht Jahren erscheint jetzt das neue Pretenders Album „Alone“. Frontfrau Chrissie Hynde hat an den 12 Tracks jahrelang gearbeitet, sie letztlich aber in einer 48-Stunden-Session in Nashville eingesungen.

Ruppige Gitarren und ein tanzbarer Rock’n’Roll-Beat – die erste Single „Holy Commotion“ klingt sofort unverkennbar nach ihrem Produzenten. Schließlich hatte sich Chrissie Hynde für ihr neues Werk Multi-Instrumentalist Dan Auerbach als Produzent gesichert, der sonst als Gitarrist für genau diesen derben Sound bei den Black Keys sorgt.

Die Band besteht aus Johnny Cashs ehemaligen Bassisten Dave Rose, Country Rocker Kenny Vaughan und allerlei Mitgliedern von Auerbachs Nebenprojekt The Arcs: Richard Swift (Schlagzeug), Leon Michels (Keyboards) und Russ Pahl (Pedal-Steel-Gitarre). Gemixt wurde das Album von Tchad Blake (Arctic Monkeys, Peter Gabriel, Elvis Costello). Der amerikanische Rockgitarristen Duane Eddy hat ein Gastspiel auf dem schwungvollen und charakteristischen „Never Be Together“.

Dank der flatternden Synthies und des poppigen Gesangs Hyndes bleibt der ursprüngliche Pretenders-Charme aus früheren Jahrzehnten auf „Holy Commotion“ aber durchaus erhalten – und spätestens bei den Zeilen „I just want, I want, I want to dance all night / So be my baby” ist Hynde wieder die verruchte Punksängerin von damals.

Tracks
1. Alone
2. Roadie Man
3. Gotta Wait
4. Never Be Together
5. Let’s Get Lost
6. Chord Lord
7. Blue Eyed Sky
8. The Man You Are
9. One More Day
10. I Hate Myself
11. Death Is Not Enough
12. Holy Commotion

Pretenders „Alone“
BMG

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