Pseudonym – Das Shakespeare-Komplott

pseudoIm April 2016 jährte sich der Todestag von William Shakespeare (1564-1616) zum vierhundertsten Mal. Der englische Dichter und Bühnenautor gehört zu den Lichtgestalten der Weltliteratur: Seine Bühnenstücke prägten das geschriebene Wort in hohem Maße und zählen seit Jahrhunderten zum Standardrepertoire der Theaterszene.

Doch vor circa 150 Jahren begannen einige Shakespeare-Forscher seine Autorenschaft anzuzweifeln. Die Debatte um seine »wahre« Urheberschaft thematisiert Uwe Klausner in seinem neuen historischen Kriminalroman »Pseudonym – Das Shakespeare-Komplott«. Darin erschüttert der Mord an einem stadtbekannten Schauspieler im Jahr 1599 die Londoner Theaterszene und bringt den Anwalt Clayton Percival auf die Spur eines folgenreichen Skandals.

Eindrucksvoll erweckt der Bad Mergentheimer Autor die englische Metropole zum Leben, die sich an der Schwelle zum 17. Jahrhundert befindet. In Berichtsform erzählt, taucht der Leser in eine intensiv geführte Handlung ein, die mit einem detaillierten Glossar ausgestattet ist.

London anno 1599. William Shakespeare ist am Höhepunkt seines Erfolges angelangt. »Ein Sommernachtstraum«, »Richard III.« und »Julius Cäsar« sind in aller Munde. Dann wird Shakespeares ehemaliger Weggefährte James Norton, Ex-Mitglied von Londons bekanntester Theatertruppe, des Mordes angeklagt. Clayton Percival, Jurist aus Überzeugung, übernimmt die Verteidigung.

Doch James Norton schweigt. Schnell wird dem Anwalt klar, dass dieser Fall von äußerster Brisanz ist und möglicherweise bis in Shakespeares Umfeld reicht.
Nichts ist, wie es zu sein scheint.

Autor
Uwe Klausner
, Jahrgang 1956, ist in Heidelberg geboren und aufgewachsen. Sein Studium der Geschichte und Anglistik absolvierte er in Mannheim und Heidelberg. Heute lebt er mit seiner Familie in Bad Mergentheim. Neben seiner Tätigkeit als Autor hat er bereits mehrere Theaterstücke verfasst.

Pseudonym – Das Shakespeare-Komplott
Autor: Uwe Klausner
307 Seiten, TB.
Gmeiner Verlag
Euro 12,99 (D)
Euro 13,40 (A)
ISBN 978-3-8392-1817-4

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