RPWL „Tales from Outer Space“

rpwlNach acht Studio-, einem Best-Of- und sechs Livealben dringt das Raumschiff RPWL in die unendlichen Weiten des Weltraums vor und wenn wir das Jahr 2019 schreiben, genauer das Sterndatum 22. März 2019, dann ist die Scheibe gelandet. Mit ihrer vier Mann starken Besatzung haben sie sich auf dem neuen Longplayer ganz der Science-Fiction verschrieben.

Sänger und Keyboarder Yogi Lang: „Dieses Mal ist es kein Konzeptalbum im eigentlichen Sinn geworden. Es sind jedoch sieben Kurzgeschichten zum Thema Science-Fiction. Für uns war das aber nicht nur thematisch sehr interessant, sondern auch musikalisch eine unglaubliche Spielwiese, die förmlich einlud, mit Sounds und allen vorstellbaren musikalischen Stilmitteln zu experimentieren.“

Generell lässt sich die Musik von RPWL wohl am besten dem Art- und Progressive-Rock zuordnen, dabei ist sie aber immer songorientiert. Und die weiche Stimme von Yogi Lang, die ein wenig an David Gilmour erinnert, hält alles zusammen.

Waren die letzten beiden Alben „Wanted“ und „Beyond Man In Time“ Konzeptalben, ist es diesmal keine zusammenhängende Story – allerdings gibt es Science-Fiction als gemeinsamen Nenner. Natürlich steht der Vergleich mit Pink Floyd stets im Raum, den die Band aber unter anderem durch die Veröffentlichung und Performance der ersten konzeptionellen Live-Show „Pink Floyd’s ›The Man And The Journey‹“ selbst befeuert hat. Und mit dem Frühwerk von Pink Floyd verglichen zu werden, ist sicher nicht die schlechteste Referenz, auch und gerade dann, wenn Guy Pratt (Pink Floyd, David Gilmour) höchstpersönlich sich bei einem Song am Bass die Ehre gibt.

Tracks
1 A New World
2 Welcome to the Freak Show
3 Light of the World
4 Not Our Place to Be
5 What I Really Need
6 Give Birth to the Sun
7 Far Away from Home

RPWL „Tales from Outer Space“

Gentle Art Of Music

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