Samarkand

samarkandBeim Untergang der Titanic verschwindet auch eine legendäre Kostbarkeit in den Tiefen des Meeres: die überaus wertvolle Handschrift von Omar Khajjam, einem der bedeutendsten Philosophen, Mathematiker und Astronomen des Orients.

Dieser Roman erzählt vom abenteurlichen Leben ihres Schöpfers im 11. Jahrhundert, des sagenumwobenen Weisen, von seiner Liebe zu der schönen Dschahane, seinen riskanten Verstrickungen in die Macht – und natürlich von der Entstehung seines „Rubaijat“, dieser Handschrift, der er seine geheimen und gefährlichen Gedanken anvertraute.

Wie in einem Märchen aus Tausendundeiner Nacht entführt Amin Maalouf in das alte Persien, entfaltet die xotische, fremde und geheimnisvolle Welt des Orients und spinnt die Geschichte weiter bis in die moderne Welt jender Länder der Seidenstraße, vor deren märchenhafter Kulise Samarkand spielt.

Autor
Amin Maalouf wurde 1949 im Libanon geboren und lebt seit 1976 als Journalist und Schriftsteller in Frankreich. Er bereiste über sechzig Länder und gilt als anerkannter Spezialist für Fragen der arabischen Welt und der Beziehungen zwischen Okzident und dem Nahen Osten. Amin Maalouf war Chefredakteur der Wochenzeitschrift An Nahar International sowie des Magazins Jeune Afrique, während des Vietnamkriegs und der Islamischen Revolution arbeitete er als Kriegsberichterstatter.
Als Buchautor hat er bisher sieben Romane veröffentlicht, seine Werke sind in etwa 25 Sprachen übersetzt worden und sein erstes Werk Die Kreuzzüge aus der Sicht der Araber (1983) ist zu einem Standardwerk geworden.
Im August 2000 wurde bei den Salzburger Festspielen (in Zusammenarbeit mit der finnischen Komponistin Kija Saariaho) die erste Oper nach einem Libretto des Autors uraufgeführt: L’amour de loin.

Samarkand
Autor: Amin Maalouf
372 Seiten, TB.
Insel Taschenbuch
Euro 10,00 (D)
Euro 10,30 (A)
sFr 14,90 (UVP)
ISBN 978-3-458-36087-2

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