Sandro Roy “Souvenir de Paris”

sandroUnmittelbar nach der Veröffentlichung seines Debüt – Album „Where I Come From“ attestierte der SPIEGEL: „Großartiger Start eines Supertalents“, die NEUE MUSIK ZEITUNG kürte das Album zum „Debüt des Monats“ und die renommierte „Münchner Konzertgesellschaft“ verlieh ihm den Jazz – Förderpreis. Bei seinen zahlreichen Auftritten zum Beispiel beim „Rheingau Musik Festival“ oder den angesagten Jazzclubs der Republik löste er Begeisterungsstürme aus.

Jetzt kehrt der junge Violinist zwei Jahre später mit einem inhaltlich erstaunlich reifen, konzeptionell schlüssigen aber auch immer wieder überraschenden Projekt zurück, welches dem Thema Frankreich gewidmet ist. Bereits seine Eigenkomposition „Souvenir De Paris“, eine sehr poetische Widmung an diejenige Stadt, die nach seiner Auffassung „so viele Musiker inspiriert hat“, zeigt, dass der lyrische Ton des in Augsburg lebenden Violinisten weiter gereift ist. Es sind sowohl große französische Musiker und Komponisten wie Michel Legrand, Babik Reinhardt und Stephane Grappelli, aber interessanterweise Weise auch Jazz – Musiker der jüngeren Generation aus unserem Nachbarland wie Michel Petrucciani und Richard Galliano, die ihn zu spannenden Neu – Interpretationen inspirieren.

Als Begleitung hat er sich dafür die Musiker des Jermaine Landsberger Trios gewählt. Landsberger, wie Sandro Roy auch einer Sinti Familie entstammend, unterstützte den jungen Violinisten dabei mit zahlreichen Arrangements und zeichnet sich auch solistisch als perfekter Counterpart zu Sandro Roys Spiel aus. Ganz besondere solistische Highlights setzen zwei weitere im französischsprachigen Sprachraum angesiedelte Musiker: der blinde Akkordeonist Marcel Loeffler, mit dem Sandro Roy unter anderem im Duo bei den französischen Klassikern „Tendre Reve“ und „Paris Violon“ und gemeinsam mit dem Trio bei Richard Gallianos Komposition „Waltz For Nicky“ zu hören ist und dann in atemberaubenden Momenten mit dem in Klassikkreisen hochgeschätzten Violinisten Roby Lakatos, mit dem er Irving Berlins „Let’s Face The Music And Dance“ oder auch „Gipsylogy“ zu schwindelerregenden musikalischen Dialogen werden lässt.

„Souvenir De Paris“ unterstreicht in frappierender Weise die seltene Gabe von Sandro Roy, sich der Quellen aus Klassik und Jazz in gleicher Weise zu bedienen, und seine Musik zu einem eigenständigen und virtuosen Kosmos werden zu lassen, und all das auf dem vielleicht schwierigsten Instrument von Allen, der Violine.

Tracks
1. Let’s face the music and dance
2. Souvenir de Paris
3. Waltz for Nicky
4. September second
5. Paris violon
6. Post phrasing
7. Dolphin dance
8. Une histoire simple
9. Tendre rêve
10. Wendy
11. Gipsylogy
12. Sambroy
13. With a song in my heart

Sandro Roy “Souvenir de Paris”
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