Sara Bareilles „Little Voice“


Sara Bareilles „Little Voice“
Sony/BMG

Man muss fürwahr lange zurückdenken, um sich einer Musik-Epoche zu entsinnen, in der Singer/Songwriterinnen weltweit so hoch in der Gunst der Musikfans standen wie derzeit.

Mit Sara Bareilles (sprich: Bar-rell-is) bereichert nun eine junge US-Amerikanerin das Genre, die sich in vielerlei Hinsicht von ihren populären Zeitgenossinnen abhebt. So brachte sich die aus Eureka/Kalifornien stammende Sängerin und Pianistin nicht nur selbst ihre musikalischen Fertigkeiten bei, auch lässt sie es sich nicht nehmen, z.B. ihre Künstlerbiographie selbst zu verfassen.

Dadurch kommt man nicht nur in den ungefilterten Genuss einer sehr persönlichen Zutatenbeschreibung ihrer Musik (?ich und ein Miet-Klavier, dazu meine lausige Grammatik und ein paar Emotionen, die mich fast zerspringen lassen…?), sondern darf sich auch an eine der putzigsten Danksagungen der Musikgeschichte für das entgegengebrachte Interesse erfreuen (?Thanks for giving a shit about this music?).
Ihre Musikkarriere kam in den Vereinigten Staaten im vergangenen Jahr so richtig in die Gange. Nachdem Sara Bareilles bereits vor fünf Jahren mit ?The First One? und ?The Summer Sessions? zwei Demo- bzw. Livealben im Eigenvertrieb unter die Leute gebracht und 2004 mit ?Careful Confessions? ihr erstes Independent-Studioalbum veröffentlicht hatte, erschien mit ?Little Voice? im Juli 2007 endlich das Major-Debüt der Musikerin. Angetrieben durch den Erfolg ihrer Hitsingle ?Love Song?, die sich im Dezember 2007 in den Top Ten der Billboard Charts platzieren konnte und mittlerweile auf Platz vier (!) rangiert, schoss der Longplayer auf Platz eins der iTunes-Charts in den Vereinigten Staaten und enterte jüngst die Top Ten der offiziellen US-Longplay-Verkaufshitliste.
Man munkelt derweil, dass Sara Bareilles die Hookline ?I?m not gonna write you a love song? ihrer Hitsingle ihrem (romantischen? umsichtigen?) Labelchef verdankt, der sich für das Major-Debüt seines up-and-coming Singer/Songwriter-Stars ein Liebeslied wünschte – kurz vor Abschluss der Studioarbeiten ließ sich die Sängerin schließlich erweichen und schuf mit dem großartigen ?Love Song? jenes Stück, dass ihr den Durchbruch bescherte (!). Demnächst auch hierzulande.
Mit Konzertreisen als Support von Maroon 5, Paolo Nutini, Aqualung und Mika konnte die ebenso charmante wie selbstbewusste Kalifornierin, die u.a. Elton John, Ben Folds, Radiohead, Police, Björk und Sam Cook zu ihren persönlichen All-Time-Musik-Helden zählt, in den Vereinigten Staaten zahllose weitere Fans für sich gewinnen. Derzeit betört sie im Vorprogramm von James Blunt auf dessen US-Tour das Publikum nachhaltig mit Stimme, Klavier und Songs.

Tracks
1. Love Song    
2. Vegas    
3. Bottle It Up    
4. One Sweet Love    
5. Come Round Soon    
6. Morningside    
7. Between the Lines    
8. Love on the Rocks    
9. City    
10. Many the Miles    
11. Fairytale    
12. Gravity

Bestellen

Print Friendly, PDF & Email

You must be logged in to post a comment Login