Scheidung mit dem Beil

scheidungIn seinem erfolgreichen True-Crime-Band »Böse alte Zeit« (2017) gewährte Jan Wiechert tiefe Einblicke in neun düstere Kapitel der hohenlohischen Geschichte. Nun rollt er in »Scheidung mit dem Beil« einen weiteren Mordfall auf, der seines Gleichen sucht − der Mord an dem Obrigheimer Schmierbrenner Peter Huther im November 1777.

Im Fokus der Dokumentation steht seine Ehefrau und Mörderin Maria Dorothea. Mit der Tat beendete sie ein Ehedrama, das auf Gewalt und Zwängen beruhte. Trotz aller Täuschungsmanöver wurde sie schließlich überführt und zum Tode verurteilt. In einer Mischung aus Spannung und Wissensvermittlung, Unterhaltung und Information erzählt der Autor die historischen Fakten detailgetreu nach.

Die Grundlage dafür bildete eine rund 500-seitige Prozessakte aus dem Hohenlohe Zentralarchiv Neuenstein, welche Jan Wiechert genau studierte. Das Resultat ist ein eindrucksvolles Porträt der damaligen Sozialgeschichte und der gesellschaftlichen Verhältnisse, die sich im Schicksal einer starken Frau widerspiegeln.

Autor
Jan Wiechert
, 1982 in Riedlingen geboren, betrachtet seit seinen Jugendjahren Schwäbisch Hall als seine Heimatstadt. Die Kriminalgeschichte der Region gehört zu seinen Spezialgebieten. Seine Arbeit im Hohenlohe Zentralarchiv Neuenstein könnte abwechslungsreicher nicht sein: vom Archivieren historischer Dokumente über Tätigkeiten im PR-Bereich bis hin zum Dozieren und Referieren zu Themen der hohenlohischen Geschichte. In der MOMENTE und der regionalen Tagespresse publiziert der Autor regelmäßig Beiträge zu aktuellen kulturellen Themen. Unter dem Titel „Von Mauserei bis Meuchelmord“ bietet Jan Wiechert Themenführungen im Schloss Neuenstein an.

Scheidung mit dem Beil

Autor: Jan Wiechert
160 Seiten, gebunden
Gmeiner Verlag
Euro 20,00 (D)
Euro 20,50 (A)
ISBN 978-3-8392-2302-4

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