Schwarze Reichswehr

schwarzeDie Lohmann-Affäre zählt zu den größten Skandalen der Weimarer Republik. Das Reichswehrministerium häufte systematisch Gelder zur illegalen Aufrüstung an und brach damit gegen die Vereinbarungen des Versailler Vertrags. Erst der Bankrott der Phoebus-Film AG deckte die Machenschaften auf. Parallel dazu entstanden im Verborgenen von der Reichswehr finanzierte, paramilitärische Formationen.

Diesen geschichtlichen Hintergrund bettet Gunnar Kunz in seinen neuen zeitgeschichtlichen Kriminalroman “Schwarze Reichswehr” ein. Der Mord an Golo Bartels führt Kommissar Gregor Lilienthal und sein ungewöhnliches Team zurück in die Vergangenheit. Seine ehemaligen Kameraden von der Front scheinen in den Fall verwickelt zu sein.

Außerdem nimmt ein ungeklärter Mord aus dem Jahr 1918 eine unerwartete Wendung. Bereits zum sechsten Mal lässt Gunnar Kunz seinen Serienhelden zur Zeit der Weimarer Republik ermitteln. Gekonnt webt er dabei gründlich recherchierte Fakten in einen spannungsgeladenen Plot.

Berlin, 1927. Während die Lohmann-Affäre die Weimarer Republik erschüttert und die Existenz einer geheimen Reichswehr enthüllt, wird Kommissar Gregor Lilienthal im Zuge einer Mordermittlung mit dem Schrecken des Ersten Weltkriegs und der Revolution von 1918/19 konfrontiert. Dabei trifft er auf zwielichtige Offiziere und skrupellose Militärärzte, auf Ringvereine und Freikorps, auf Joseph Goebbels und Horst Wessel – und auf ein Geheimnis, das all seine Erkenntnisse über den Haufen wirft.

Autor
Gunnar Kunz
, 1961 in Wolfenbüttel geboren, lebt seit vielen Jahren in Berlin. Er arbeitete über 14 Jahre als Regieassistent und Regisseur an deutschen Theatern. Heute ist er freiberuflicher Autor von Romanen, Kurzgeschichten, Theaterstücken, Musicals, Hörspielen und Liedtexten. Mit „Schwarze Reichswehr“ setzt er seine erfolgreiche Reihe um sein ungewöhnliches Ermittler-Trio fort.

Schwarze Reichswehr
Autor: Gunnar Kunz
310 Seiten, Broschur
Gmeiner Verlag
Euro 15,00 (D)
Euro 15,50 (A)
ISBN 978-3-8392-2257-7

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