Schwarze Sonne über Mailand

schwarzesonneIm Mailand der „bleiernen Jahre“, als linksextremer Terrorismus und neofaschistische Radikale das Land in Atem halten, versuchen drei Gangster, die norditalienische Metropole in ihre Hand zu bekommen: der sizilianische Kleinganove Ebale, genannt Catanese, der als Dealer von endlos gestrecktem Koks anfängt. Faccia d’Angelo, der nach einem Banküberfall zum skrupellosen Bordell- und Glücksspielkönig aufsteigt. Und der blutjunge Roberto, der bei einem Raubüberfall einen Polizeibeamten tötet – einen Kollegen von Commissaio Antonio Santi.

Kommissar Antonio Sarti, ein junger Familienvater, setzt alles daran, den dreien das Handwerk zu legen. Und da alle drei Gangster im selben Teich fischen, ist es unausweichlich, dass ihr Aufstieg Rivalität und tödlichen Verrat mit sich bringt.

Ein temporeicher Mafiaroman, der von Opportunismus, Kumpanei und tödlichem Verrat erzählt und der grausam den Finger in die Wunden der norditalienischen Metropole legt.

Autor
Paolo Roversi
, geboren 1975 , ist Journalist und lebt in Mailand. Für seinen Kriminalroman Die linke Hand des Teufels erhielt er den Premio Camaiore, einen renommierten Preis für Kriminalliteratur. Er gehört zu einer neuen Generation italienischer Kriminalautoren und wird von der Presse hoch gelobt. In Frankreich ist Milano Criminale für den Prix Polar nominiert.

Schwarze Sonne über Mailand
Autor: Paolo Roversi
496 Seiten, TB.
Ullstein
Euro 10,00 (D)
Euro 10,30 (A)
ISBN 978-3-548-28662-4

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