Slomind „Metamorphoseon“

slomindNachdem die EP Grown Against The Grain (Oktober 2013) von Presse und Publikum mit großen Lob überschüttet wurde, waren die Erwartungshaltungen an den ersten Longplayer von Slomind dementsprechend hoch.

Als dann ein Jahr später, im Oktober 2014, das Debütalbum Solar Plexus des Düsseldorfer Vierers auf die hungrige Stoner/Fuzz/Rock/Metal Gemeinde losgelassen wurde, bewiesen Slomind auf eindruckvolle Weise, daß sie mühelos in der Lage waren, diesen Erwartungen nicht nur gerecht zu werden, sondern die hochangelegte Latte aus dem Stand zu überspringen, denn Solar Plexus war eine Erweiterung des musikalischen Mixes, den man bereits bereits bei der EP zu schätzen wußte.

Die leichtfüßige Vereinigung von schweren Grooves, treibenden Riffs und Hooklines auf der einen Seite sowie die teils mantra-artigen Songs und epischen Arrangements auf der anderen Seite stellte nach wie vor die Basis des Soundgewands von Slomind dar. Alles war wie aus einem Guss; aus dem Bauch heraus entstanden, mit dem freien, ungezwungenen Bewusstsein, sich nicht an konventionelle Strukturen zu halten. Alte Systeme fielen in sich zusammen und machten Platz für Neues.

Nach der Veröffentlichung des Debüts ging es zunächst auf deutschlandweite Clubtour, gefolgt von weiteren Konzerten. Neben einigen Support-Slots für Crowbar, u. a. im ausverkauften SO36 in Berlin, spielten Slomind auch auf dem Metal Days Festival 2015 in Slowenien.

Anschließend war die Zeit reif für ein neues Album. Wieder einmal galt es den Slomind-Kosmos zu erweitern und dem Stoner-Rock-Genre eine Frischzellenkur mit hookigem Heavy-Fuzz-Rock zu verpassen. Tausend Wege vor Augen und mit reichlich neuen Riffs im Gepäck, ging die Band auf ihre Reise. Was zu dem Zeitpunkt klar war, auch wenn es keiner laut ausgesprochen hatte: Sie würden sich nicht von stilistischen Grenzen aufhalten lassen! Richtung Doom-Metal, vorbei an rauchigen Balladen, Abdriften in Hardcore-ähnliche Gefilde. Zwischendurch mal nach Hause, zurück zu den Wurzeln. Alles stets mit fuzzy Gitarren im Heavy-Rock Gewand.

Das 4. Jahr in der jungen Bandgeschichte hat auf gewisse Weise einen Zustand hervorgerufen, der wohl dem Hintergrund und dem tieferen Sinn des neuen Album-Titels Metamorphoseon ziemlich nahe kommt … Die Verwandlung hat sich vollzogen und das Album wartet darauf, das Licht der Welt zu erblicken.

Tracks
1 Metamorphoseon
2 Soulstripper (Album Version)
3 Drag The Chain
4 Your’re The Wave
5 Riot
6 Relentless (Album Version)
7 Drifter
8 Mother
9 Soulstripper (Single Cut)
10 Relentless (Single Cut)

Slomind „Metamorphoseon“
Sonic Attack

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