Stürmische Ernte

Steinbecks politisch engagierter Roman aus dem Jahr 1936 um den Kampf zwischen Obrigkeit und Arbeitern, zwischen Individualität und Anpassung und für die persönlichen Rechte des Einzelnen ist eine zeitlose, spannende Lektüre.

Jim Nolan ist eine tragische Figur: sein Vater wurde bei Arbeiterunruhen in San Francisco erschossen, er selbst landete wegen angeblicher Landstreicherei im Gefängnis.
Dort findet seine erste Begegnung mit der Partei statt, die ihn nach Torgas Valley schickt, wo er gemeinsam mit dem erfahrenen Arbeiterführer Mac einen Streik gegen die Plantagenbesitzer organisieren soll, die wieder einmal kurz vor der Ernte die Löhne gesenkt haben.
Nach ersten Erfolgen scheitern die Streikenden nach und nach am erbitterten Widerstand der Plantagenbesitzer sowie an der aus der Not entstehenden Disziplinlosigkeit in den eigenen Reihen.
Autor
John Ernst Steinbeck, amerikanischer Erzähler deutsch-irischer Abstammung, geboren am 27. Februar 1902 in Salinas, wuchs in Kalifornien auf. 1918-24 Studium der Naturwissenschaften an der Stanford University, Gelegenheitsarbeiter, danach freier Schriftsteller in Los Gatos bei Monterey. Im Zweiten Weltkrieg Kriegsberichterstatter, 1962 Nobelpreis für Literatur, gestorben am 20. Dezember 1968 in New York.

Stürmische Ernte
Autor: John Steinbeck
336 Seiten, TB.
dtv
Euro 9,90 (D)
Euro 10,20 (A)
sFr 17,40 (UVP)
ISBN 978-3-423-13794-2

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