Sue Foley “The Ice Queen”

sueAufgewachsen in Ottawa in Kanada, entstammt die Sängerin, Gitarristin und Songwriterin einer musikliebenden Familie der Arbeiterklasse. Zu ihrem 13. Geburtstag bekam Sue Foley ihre erste Gitarre und begann einige Jahre später mit ersten Auftritten in den Clubs ihrer Heimatstadt. Mit 18 verließ sie ihre Heimat und zog nach Vancouver, wo sie erklärte: »Ich werde genauso gut wie jeder Mann spielen und ich werde kein Rhythmusspieler sein.«

Einige Jahre später – im Alter von 21 Jahren – zog es Sue Foley nach Austin in Texas, wo sie für Antone’s aufnahm; das Blues-Label und der kultige Nachtclub, der schon für die Karriere von Musiker-Größen wie Stevie Ray Vaughan verantwortlich war.

Während die Musikerin kontinuierlich mit ihrer Band tourte und ihre pinkfarbene Paisley Fender Telecaster zu ihrem Markenzeichen etablierte, verfestigte sie ihr Talent als Blues-Gitarristin, inspirierende Songwriterin sowie als mitreißende Sängerin und veröffentlichte ihr erstes Album »Young Girl Blues«. 30 Jahre später hat sie insgesamt 15 Alben veröffentlicht und war an 10 weiteren Releases als Gast-Musikerin beteiligt. Unter den Kollaborationen tummeln sich Größen wie BB King, Buddy Guy, Lucinda Williams, Tom Petty, Joe Cocker, Rufus Thomas, Johnny Winter, Lowell Fulson, Jimmie Vaughan, The Fabulous Thunderbirds, Bill Doggett, Lester Bowie, Albert Collins, Earl King, Clarence “Gatemouth” Brown, Van Morrison, Nina Simone, Duke Robillard, Lazy Lester, Keb’ Mo’, Hubert Sumlin, George Thorogood, Solomon Burke.

Neben ihrer Arbeit als Musikerin startete Sue ein Projekt namens »Guitar Women« und führte dazu unzählige Interviews und schrieb Artikel über große Gitarristinnen wie u. a. Memphis Minnie, Jessie Mae Hemphill, Etta Baker.

Mit »The Ice Queen« erscheint ihr Label-Debüt auf Dixiefrog Records. Aufgenommen wurde das Album in Austin unter Teilnahme von legendären Gitarristen wie Billy Gibbons (ZZ Top), Charlie Sexton und Jimmie Vaughan sowie zusammen mit top Spielern aus Texas wie z. B. Chris Layton. Um Weihnachten herum trat sie zusammen mit Gibbons, Vaughan und Layton gleich zweimal in ihrem geliebten Antone’s auf. Sue Foley ist zurück und fest dazu entschlossen »die weibliche Version von Clarence ›Gatemouth‹ Brown zu werden. Ich möchte 75 sein, eine geile Gitarristin und grantig wie die Hölle.«

Tracks
1 Come to me
2 81
3 Run
4 The ice queen
5 The lucky ones
6 Gaslight
7 Fool’s gold
8 If I have forsaken you
9 Send me to the ‘lectric chair
10 Death of a dream
11 The dance
12 Cannonball blues

Sue Foley “The Ice Queen”
Dixiefrog

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