Superheldinnen

SuperheldinnenAtemberaubend schräg: Barbi Markovićs Stadtroman ist eine Ode an den Pessimismus und an drei absolut zeitgenössische Superheldinnen

Jeden Samstag treffen sich drei Superheldinnen im heruntergekommenen Café Sette Fontane zu einer Arbeitssitzung: Mascha, die mutige Stütze der Gruppe, Direktorka, unerfahren, aber experimentierfreudig, und Marijas Enkelin mit dem dehnbaren Gewissen und der Rache im Blut. Sie verfügen über dunkle, chaotische Kräfte, bringen Gerechtigkeit in die Vorstädte und planen vergeblich ihren Aufstieg in den Mittelstand.

„Blitz des Schicksals“ und „Auslöschung“ sind ihre Waffen, mit denen bereits Großmutter Marija ein ganzes Land destabilisierte. Nach gescheiterten Auftritten und schmerzhaften Lehrzeiten in Berlin, Belgrad, Sarajevo und andern Städten triumphieren die „Superheldinnen“ im bösesten aller Happy Ends.

Autorin
Barbi Marković
, geboren 1980 in Belgrad, studierte Germanistik in Belgrad und Wien. In Belgrad arbeitete sie als Lektorin im Rende-Verlag. Sie lebt seit 2009 in Wien, 2011/2012 war sie Stadtschreiberin in Graz, die Ergebnisse ihres Stadtschriftprojekts erschienen 2012 als „Graz Alexanderplatz“. 2009 machte sie mit dem Thomas Bernhard-Remix-Roman „Ausgehen“ (Izlazenje, 2006) als Popliteratin einer neuen Generation Furore. Es folgen Kurzgeschichten, Theaterstücke, Hörspiele sowie zahlreiche Preise und Stipendien. „Superheldinnen“ ist der erste Roman, den Barbi Marković teilweise auf deutsch und teilweise auf serbisch geschrieben hat.

Superheldinnen
Autorin: Barbi Marković
176 Seiten, Broschur
Residenz Verlag
Euro 18,90 (D)
ISBN 978-3-7017-1662-3

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