Suzanne

suzanneWer war Suzanne, und warum hat sie uns verlassen?

Als Anaïs geboren wird, ist das Band zwischen ihrer Mutter und ihrer Großmutter schon längst zerschnitten. Suzanne Meloche, Künstlerin, Dichterin und Mutter, die ihre zwei kleinen Kinder verlassen hat, ist eine Fremde für ihre Familie. Erst nach dem Tod ihrer Großmutter macht sich Anaïs auf die Suche nach ihren Wurzeln. Sie will wissen, wer diese Frau war, die ihr Leben so rigoros und rücksichtslos geführt hat.

Sie folgt ihrer Großmutter von den Armenvierteln Ontarios während der Weltwirtschaftskrise in das Zentrum der Künstlerbewegung Montréals über die Bürgerrechtsbewegung der kanadischen Ureinwohner zu den Rassenunruhen in den USA und erzählt damit nicht nur ein Leben, sondern auch beinahe ein Jahrhundert kanadisch-amerikanischer Geschichte.

Autorin
Anaïs Barbeau-Lavalette
, 2012 zur Artiste pour la Paix gewählt, wurde 1979 geboren und produzierte als Regisseurin zwei mehrfach ausgezeichnete Dokumentarfilme sowie zwei Spielfilme, Le Ring (2008) und Inch’Allah (2012, ausgezeichnet in Berlin mit dem Fipresci-Preis). Als Schriftstellerin veröffentlichte sie 2011 die Reisechroniken Embrasser Yasser Arafat sowie zwei Romane: Je voudrais qu’on m’efface (2010) und Suzanne. Für Suzanne erhielt sie 2016 den Preis der Buchhändler Québecs und wurde von Kritikern und Publikum gleichermaßen gefeiert.

Suzanne
Autorin: Anaïs Barbeau-Lavalette
382 Seiten, gebunden
Eichborn
Euro 22,00 (D)
ISBN 978-3-8479-0640-7

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