Tanz des Vergessens

tanzIn zwei historischen Kriminalromanen hat sie München bereits zum Schauplatz ihrer fiktiven Geschichten auserkoren und sich dabei auf die Spuren der Arbeiterbewegung wie auch der Betrügerin Adele Spitzeder begeben. In „Tanz des Vergessens“ geht es um die ersten Jahre des Freistaates, der nach der Niederschlagung der Räterepublik im Mai 1919 zur „Ordenszelle Bayern“ umegabut wurde.

Frühling 1919: Die junge Lou will nach dem tragischen Tod ihres Verlobten in den Wirren der Münchner Räterepublik nur noch eines: vergessen! Um ihren Schmerz zu betäuben, stürzt sie sich in das Bohème-Leben der frühen Zwanzigerjahre.

Doch wie ein schwarzer Schatten hängt die Vorstellung über ihr, allen Menschen, die ihr nahestehen, Unglück zu bringen. Als sich dieser Glaube ein weiteres Mal zu bewahrheiten scheint, bleibt ihr nur noch ein letzter Ausweg …

Seit fast 30 Jahren lebt Heidi Rehn in München. Viele Jahre hat die gebürtige Rheinländerin am Institut für Bayerische Literaturgeschichte sowie bei verschiedenen Münchner Kulturzeitschriften gearbeitet.

Autorin
Heidi Rehn
,wurde 1966 in Koblenz/ Rhein geboren und wuchs in einer Kleinstadt am Mittelrhein auf. Zum Studium der Germanistik, Geschichte, BWL und Kommunikationswissenschaften kam sie nach München. Nach dem Magisterexamen war sie zunächst als Dozentin an der Ludwig-Maximilians-Universität München tätig, anschließend war sie PR-Beraterin in einer Agentur. Seit mehr als zehn Jahren arbeitet sie als freie Journalistin und Autorin. Zusammen mit ihrer Familie lebt sie mitten in München. 2014 erhielt sie den „Goldenen Homer“ für den besten historischen Beziehungs- und Gesellschaftsroman.

Tanz des Vergessens
Autorin: Heidi Rehn
560 Seiten, TB.
Knaur
Euro 9,99 (D)
Euro 10,30 (A)
ISBN 978-3-426-51591-4

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