Triumph und Tragödie

triumphNach der Oktoberrevolution gingen russische Forscher eine Allianz mit den Bolschewiki ein: Wissen gegen Ressourcen. So entstanden ganz neue Forschungsfelder, auf denen bahnbrechende Entdeckungen gelangen.

Genetik, Evolutionstheorie, Pädagogik, Neuropsychologie – Erkenntnisse aus der Sowjetunion haben bis heute Bestand. Doch viele Wissenschaftler fielen dem Großen Terror zum Opfer oder mussten ihre nicht parteilinienkonforme Forschung im Geheimen vorantreiben.

So brachte der Staat ungewollt “Helden der Wissenschaft” hervor – vom Biologen, der die physiologischen Auswirkungen der Ursache seines eigenen Todes festhielt, bis zum renommierten Botaniker, der im Todestrakt mit seinen Zellengenossen Vorträge organisierte, vom Genetiker, der sich mittels Diebstahl, Betrug und Entführung einen Arbeitsplatz einrichtete, bis zum Zoologen, der Menschen und Schimpansen miteinander kreuzen wollte.

Simon Ings erzählt von brillianten Forschern und skrupellosen Scharlatanen, von Visionären und Karrieristen, von großem Mut und ebenso großer Feigheit.

Autor
Simon Ings
, Jahrgang 1965, ist Redakteur des New Scientist, er hat Romane und Drehbücher veröffentlicht und schreibt Sachbücher über menschliche Wahrnehmung, erweiterte Realität und die Geschichte des 20. Jahrhunderts. Sein Sachbuch Das Auge erschien 2008 bei Hoffmann und Campe. Simon Ings lebt in Dubai und London.

Triumph und Tragödie
Autor: Simon Ings
592 Seiten, gebunden
Hoffmann und Campe
Euro 34,00 (D)
Euro 35,00 (A)
sFr 44,50 (UVP)
ISBN 978-3-455-50283-1

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