Unser Jahrhundert: Ein Gespräch


Unser Jahrhundert: Ein Gespräch
Autoren: Helmut Schmidt, Fritz Stern
Sprecher: Hanns Zischler, Hans Peter Hallwachs
5 CDs – ca. 312 Min.
gekürzte Lesung
DAV
? 24,99 (D), sFr 45,50 (UVP)
ISBN 978-3-89813-978-6

„Fangen Sie an, Fritz“ – mit diesem Satz beginnt ein Gespräch unter Freunden. Helmut Schmidt und Fritz Stern kennen sich seit vielen Jahren und haben sich im Sommer 2009 zusammengesetzt, um über Themen miteinander zu reden, die ihnen am Herzen liegen: Erfahrungen und Lehren aus der Geschichte, das gemeinsam erlebte Jahrhundert, Menschen, die ihnen begegnet sind.

Das Ergebnis ist ein ebenso anregendes wie kurzweiliges, freimütiges und nicht selten witziges Buch, in dem sich der Politiker und der Historiker die Bälle zuspielen, mal im Konsens, mal im Widerspruch, stets auf eine pointierte Darlegung ihrer eigenen Positionen bedacht.

Das Spektrum der behandelten Fragen reicht von Bismarck bis Israel, vom Zweiten Weltkrieg bis zum Aufstieg Chinas, vom Rückblick auf die Ära Bush bis zu den überhöhten Boni für Banker – und auch die Anekdoten kommen nicht zu kurz. In Szene gesetzt von Hanns Zischler und Hans Peter Hallwachs.

Sprecher
Hanns Zischler
, geboren 1947 in Nürnberg, arbeitet als Schauspieler, Publizist und freischaffender Künstler. Neben zahlreichen Auftritten im Fernsehen ist er seit 1967 in deutschen und internationalen Filmen zu sehen, wie z. B. in Wim Wenders »Im Lauf der Zeit«, Rudolf Thomes »Berlin Chamissoplatz«, Robert van Ackerens »Eine flambierte Frau«, Costa Gavras »Amen«, Liliana Cavanis »Ripley?s Game« und Steven Spielbergs »Munich«. Seine Veröffentlichungen befassen sich mit Forschungen zum frühen Film, Berliner Stadt- und Literaturgeschichte und dem Verhältnis zwischen Kunst und Wissenschaft.

Hans Peter Hallwachs, geboren in Jüterbog. Ausbildung an der Fritz-Kirchhoff-Schule in Berlin. Engagements an Theatern in Bremen, Stuttgart, München und Berlin, zahlreiche Gastspiele. Weit über 100 Film- und Fernsehrollen, u. a. 1967 in »Mord und Totschlag« von Volker Schlöndorff (ausgezeichnet mit dem Bundesfilmpreis), 1990 in »Nie im Leben« von Helmut Berger (ausgezeichnet mit dem Max-Ophüls-Preis), in der Serie »Der Bulle von Tölz« und diversen Tatort-Produktionen. 1998 spielte er in Roland Suso Richters Gerichtsdrama »After the truth«, 2000 in der Neuverfilmung von »Soweit die Füße tragen« von Hardy Martins, 2003 in »Rosenstrasse« von Margarethe von Trotta und 2006 in »Der Tote am Strand« von Martin Enlen.

Autoren
Helmut Schmidt, geboren in Hamburg. Nach der Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft trat er 1945 der SPD bei und studierte in Hamburg Volkswirtschaftslehre. Helmut Schmidt stellte von 1974 bis 1982 den 5. Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland. Davor war er von 1967 bis 1969 Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, von 1969 bis 1972 Bundesminister der Verteidigung und von 1972 bis 1974 Bundesminister für Wirtschaft und Finanzen. Während seiner Amtszeit als Kanzler setzte Helmut Schmidt in der Außenpolitik die von seinem Vorgänger Willy Brandt begonnene Entspannungspolitik fort. Im Innern wurde seine Kanzlerschaft durch die Konfrontation zwischen Staatsgewalt und linksrevolutionärem Terrorismus überschattet, die in den blutigen Ereignissen des »Deutschen Herbstes« von 1977 gipfelte. Seit 1983 ist er Herausgeber der Wochenzeitschrift »Die Zeit«.

Fritz Stern, geboren in Breslau. Fritz Stern ist einer der bedeutendsten Historiker der Gegenwart. Im Jahr 1938 floh er mit seinen Eltern vor den Nationalsozialisten in die USA. Fritz Stern nahm 1947 die amerikanische Staatsbürgerschaft an. Bis 1999 war er Professor für Geschichte an der Columbia University, New York.

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