Various „Rave on Buddy Holly“


Various „Rave on Buddy Holly“
Fantasy Records

In seinem kurzen, aber auBergewohnlichen Leben schuf Buddy Holly so fesselnde Musik, dass sein Einfluss immer noch anhält und gar nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Die Freude, die Melodien und die Eigenwilligkeit, die seine Arbeit charakterisieren, sind auf Rave On Buddy Holly deutlich zu spüren. Es ist eine Sammlung mit 19 unvergesslichen Buddy Holly Covern, eingespielt von aktuellen Visionären der Musikwelt und kreativen Gleichgesinnten.

Die bemerkenswerten Musiker auf Rave On teilen Buddy Hollys aufrührerischen Geist und seinen Blickwinkel als AuBenseiter. Sie kommen aus den unterschiedlichsten Generationen und Stilen und gemeinsam setzen sie sich mit Hollys charakteristischer, kantiger Originalität auseinander und machen sie sich zueigen. Nur wenige Songwriter waren so inspirierend, dass derart leidenschaftliche, persönliche und mutige Coverversionen entstehen konnten – von Künstlern wie My Morning Jacket, Cee Lo Green, Justin Townes Earle, The Black Keys, Florence + The Machine, She & Him, Modest Mouse, Paul McCartney, Julian Casablancas, Lou Reed, Patti Smith, Fiona Apple und John Brion, Graham Nash, The Detroit Cobras, Kid Rock, John Doe, Karen Elson, Nick Lowe und Jenny O. Das ist einer der Gründe, warum dieses Album viel mehr als nur ein ?Tribute Album“ ist.

Rave On Buddy Holly ist weit entfernt von den ehrfürchtigen und oft recht originalgetreuen Coverversionen, die man üblicherweise bei vergleichbaren Projekten findet; hier probieren die Kiinstler ungehemmt völlig neue Interpretationen aus. Florence + The Machine verleihen „Not Fade Away“ einen Industrial New Orleans Vibe (mit Bayou-Ikone Ivan Neville am Keyboard). Die Black Keys treffen mit ihrer puristischen musikalischen Untermalung den emotionalen Kern von „Dearest“.

Modest Mouse betreten mit „That?ll Be the Day“ sogar avantgardistisches Territorium und Cee Lo Greens wunderbarer Gesang ? eingebettet zwischen Handclaps und Percussion ? macht seine monumentale Version von „Baby, You?re so Square“ zu einem besonderen Erlebnis. Paul McCartney verwandelt das ursprünglich fröhlich trallernde ?It?s So Easy“ in ein energiegeladenes, treibendes Stück mit ungezügelten gesprochenen Ad-Libs und Lou Reeds frenetische Version von „Peggy Sue“ ist voller übersteuerter Gitarren und abgefahrener Keyboards.

Das romantische Grundgerüst von Hollys Musik spiegelt sich in den unterschiedlichen männlich/weiblichen Duetten auf Rave On: Apple & Brion, Reed, Elson und (Ehemann und Produzent) Jack White und She & Him.

Als Produzent und Leiter des Projekts entschied man sich für Randall Poster, der zahlreiche Filmmusiken betreut hat und für seine Arbeit mit Regisseuren wie Martin Scorsese, Wes Anderson und Todd Haynes bekannt ist.

„Als wir die Tracks von den verschiedenen Teilnehmern sammelten, fühlte es sich an wie die Teile eines komplexen und einzigartigen Puzzles, das bis zu den Wurzeln des Rock ?n? Roll zurückreicht und viel der später entstandenen Musik beeinfIusst.“ Poster zollt der Produktionspartnerin Gelya Robb besondere Anerkennung und unterstreicht den Einfluss, den sie insgesamt auf die außergewöhnIiche Mischung aus Harte und Weichheit hatte.

Einen Großteil der Vielseitigkeit und Fülle des Albums schreibt Poster den Produzenten der einzelnen Track zu, wie z. B. Matt Sweeney, Joe Henry, Jack White und C.C. Adcock. Buddy Holly war ein echter Vorreiter der Popmusik und seine erstaunlichen Songs waren voller Rock ?n? Roll Feeling, unwiderstehlichen Hooks und bahnbrechender musikalischer Reichweite.

Am 7. September diesen Jahres wäre er 75 Jahre alt geworden. Leider starb er 1959 im Alter von 22 Jahren. Aber seine Musik starb nie und hatte einen groBen Einfluss auf beinahe jeden Bereich der Poplandschaft. Seine strahlenden Hooks, zarten Texte und die eleganten, knackigen Kompositionen setzten den MaBstab für alle Songwriter aus Rock, Country und Pop, die in seinem Kielwasser folgten.

Rave On Buddy Holly zieht den kollektiven Hut voller Zuneigung und Wertschätzung und ist der eindeutige Beweis dafur, dass Hollys Musik kurz vor seinem 75. Geburtstag aktueller ist als je zuvor.

Tracks
1. Dearest – The Black Keys
2. Everyday – Fiona Apple, Jon Brion
3. It´s So Easy – Paul McCartney
4. Not Fade Away – Florence + The Machine
5. (You´re So Square) Baby, I Don´t Care – Cee-Lo Green
6. Crying, Waiting, Hoping – Karen Elson
7. Rave On – Julian Casablancas
8. I´m Gonna Love You Too – Jenny O.
9. Maybe Baby – Justin Townes Earle
10. Oh Boy! – She & Him
11. Changing All Those Changes – Nick Lowe
12. Words Of Love – Patti Smith
13. True Love Ways – My Morning Jacket
14. That´ll Be The Day – Modest Mouse
15. Well All Right – Kid Rock
16. Heartbeat – The Detroit Cobras
17. Peggy Sue – Lou Reed
18. Peggy Sue Got Married – John Doe
19. Raining In My Heart – Graham Nash

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