Vaterkind

vaterkindEin Tatsachenroman über das neue Rollenverständnis alleinerziehender Väter von Robert Kisch, dem gefeierten Autor des Romans „Möbelhaus“. Er ist das Scheitern gewöhnt: Erst hat er seinen Job als Journalist verloren, trotz diverser Preise und Auszeichnungen. Dann seine Anstellung im Möbelhaus, und dazu noch seine Frau. Seinen Sohn aber, den will er nicht verlieren, auf keinen Fall!

Wie das gehen soll, wenn Mann das eigenen Kind nur alle 14 Tage sehen darf und um jedes bisschen Teilhabe am kindlichen Leben kämpfen muss, weil bei Arzt, Kindergärtnerin und Co. ohnehin die Mutter als natürlicher Ansprechpartner gilt, darüber schreibt Kisch gewohnt brillant und mit entlarvendem Blick auf eine Gesellschaft, die den Kindern fast unbedarft eine Hälfte des Glücks verwehrt: ihre Väter.

Jedes fünfte Kind wächst bei nur einem Elternteil auf. Meist bei der Mutter. Gleichzeitig werden in einem noch nie da gewesenen Ausmaß Ansprüche an die Väter gestellt: Sie sollen doch bitte Geld verdienen, engagiert in der Kinderbetreuung und im Haushalt sein, aber ihre Frau nicht vernachlässigen. Eine Trennungssituation verschärft wie in einem Brennglas all diese Fliehkräfte, die an den neuen Vätern zerren. Robert Kisch erzählt romanhaft aus seiner eigenen Familie, vom Beginn des Konflikts über die Trennung bis zum Modus Vivendi mit seinem kleinen Sohn, den er nur alle zwei Wochen sehen kann. Und er erfährt viel über den Ist-Zustand der sogenannten normalen Familie. Über unsere veränderten Vorstellungen, unsere veränderte Welt.

Mit brillantem Blick schreibt der preisgekrönte Jounalist Robert Kisch über sein neues Leben als Teilzeitvater, in dem sich die Hilflosigkeit einer Gesellschaft im Umbruch spiegelt.

Autor
Robert Kisch ist das Pseudonym eines preisgekrönten deutschen Journalisten in Berlin, einer sogenannten Edelfeder, hochdekoriert mit den wichtigsten deutschen Journalismuspreisen, Stipendien und Auszeichnungen. In der Wirtschaftskrise verlor er seinen Job und arbeitete daraufhin als Verkäufer in einem der großen Möbelhäuser Deutschlands. Nach der Veröffentlichung seines Romans „Möbelhaus“ und seiner Freistellung reiste er durch Deutschland auf der Suche nach dem Glück.

Vaterkind
Autor: Robert Kisch
282 Seiten, Broschur
Droemer
Euro 14,99 (D)
Euro 15,50 (A)
ISBN 978-3-426-30586-7

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