Vianney „Idées Blanches“

vianneySeine Lieder versprühen die Farbenpracht und Wärme eines Freudenfeuers und verfügen über die Kraft, ein breites Publikum für sich zu entflammen. Mit seinem Debütalbum betritt der stimmgewaltige französische Songwriter Vianney mit einem Paukenschlag die Musikbühne.

Die Kunst des musikalischen Gimmicks liegt dem subtilen Komponisten und feinfühligen Stilisten besonders am Herzen. Seine auf den ersten Blick einfach anmutenden Texte bestechen durch ihre natürliche Gutmütigkeit und ihren geschärften Blick auf Andere. Vianney gelingt es, in wenigen Sätzen ein Bild, einen Augenblick, ein Gefühl einzufangen: „Ich versuche, etwas hervorzurufen, eine leichte Gänsehaut, ein Lachen, eine Träne… Es gefällt mir, die Flüchtigkeit von Gefühlen zu beschreiben. Auf meinem Album finden sich alle Gefühle wieder, bis auf Hass vielleicht. Das kann ich nicht.“

Seine Poesie des Augenblicks zeigt sich in diesen Songs, die er über die Jahre zusammengetragen hat: irgendwo zwischen den pulsierenden Straßen der Welt und kleinen Kirchhöfen, zwischen Balletthäusern und traditionellen Johannisfeuern. Detailverliebte Chansons, gekonnt arrangiert, von seiner ersten Single „Je Te Déteste“ bis hin zum herzerweichend melancholischen „Pas Là“: Idées Blanches ist voller Glanzstücke von verblüffender Aufrichtigkeit.

Um das Wesen dieser CD einzufangen, vertraut er auf Antoine Essertier (Daran et les Chaises, Soha, Boulevard des Airs). Irgendwo zwischen Pop und lebendigem Folk sowie hier und da mäandernden Elektronikeinflüssen ist das Ergebnis dieser Studiosessions in sich stimmig und absolut rund. „Ich wollte einen holzigen, trockenen Klang“, erläutert Vianney, „viel Gitarre und vor allem Rhythmus, sodass man die Titel mit sechs Saiten und einem großen Korpus spielen kann… mal abgesehen von der kleinen Prise Autotune bei ‚Labello‘“, dieser Ode an die Freude, in der es um einen Kuss auf den Champs-Elysées geht.

Neben dem Gitarrenspiel von Vianney und den wenigen Elektroriffs von Antoine Essertier lebt das in nur drei Wochen in der Auvergne eingespielte Album Idées Blanches auch von der mal kraftvollen, mal leichthändigen Präsenz von Julien Tekeyan am Schlagzeug, von seinem Bruder Geoffroy am Bass und von Cyril Barbessol am Klavier. Gemeinsam ist es ihnen gelungen, dieses Debütalbum zu einem Spielfeld zu machen, auf dem Einzigartigkeit und Modernität Hand in Hand gehen.

Idées Blanches: eine CD mit Tiefgang, leichten Melodien und eingängigen Refrains. Die Musik von Vianney baut Brücken zwischen Chanson und meisterlicher Vielfalt.

Tracks
1. Aux Débutants De L’amour
2. Tu Le Sais
3. Pas Là
4. On Est Bien Comme ça
5. Chanson D’hiver
6. Je Te Déteste
7. Labello
8. Véronique
9. Les Gens Sont Méchants
10. Notre-Dame Des Oiseaux
11. Tout Seul
12. Mon étoile

Vianney „Idées Blanches“
Island

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