Was wir im Feuer verloren

waswirArgentinien ist ein Land, das heute den viel beschworenen Untergang der Mittelschicht erlebt. Gewalt zieht in den Alltag ein. Traditionen verlieren ihre Gültigkeit und die Gegenwart wird zur Zumutung.

Mariana Enríquez schreibt über den Zerfall der Familien, erzählt von Freunden, die sich im Alltag bekriegen, von Häusern, in denen es spukt und in denen Menschen verschwinden. Sie erzählt von Mädchen, die sich selbst verbrennen, von einem Mann, der sich in den dunklen Seiten des Internets verirrt hat und für die Welt verloren ist.

Enríquez’ Stimme ist ruhig, gelassen — als sei dies alles ganz normal. Und so erzeugt die Autorin eine enorme Wirkung, entwirft das Zerrbild einer Gesellschaft kurz vor dem Kollaps, einer Demokratie am Abgrund. Mariana Enríquez steht in der Erzähltradition von Borges und Cortázar und doch sind ihre Erzählungen ganz gegenwärtig.

Sie gehört zu den wichtigsten Stimmen der jungen lateinamerikanischen Literatur.

Autorin
Mariana Enríquez
schreibt über den Zerfall von Familien, erzählt von Freunden, die sich bekriegen, von Häusern, in denen es spukt und in denen Menschen verschwinden. Sie erzählt von Mädchen, die sich selbst verbrennen, von einem Mann, der sich in den dunklen Seiten des Internets verirrt hat und für die Welt verloren ist. Enríquez’ Stimme ist ruhig, gelassen ‒ als sei dies alles ganz normal. Und so erzeugt die Autorin eine enorme Wirkung, entwirft das Zerrbild einer Gesellschaft kurz vor dem Kollaps, einer Demokratie am Abgrund.

Was wir im Feuer verloren

Autorin: Mariana Enríquez
240 Seiten, gebunden
Ullstein
Euro 18,00 (D)
Euro 18,50 (A)
ISBN 978-3-550-08160-6

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