Widow „Nightlife“


Widow „Nightlife“
Cruz Del Sur

Schon mit ihrem Debut „Midnight Strikes“ haben sich Widow als waschechte Vertreter der puren Metal Kultur geoutet, welche man textlich mit theatralischen Horrorinhalten garniert.

Passend dazu sind die Vocals nach „The Beauty And The Beast“ Manier ausgerichtet, wobei in der Rollenverteilung Gitarrist /Sänger John E. Wooten IV die cleanen Passagen beisteuert, während Gitarrist Chris Bennett mit tiefen Growls für eine todemetallische Athmosphäre sorgt, daneben setzten doppelläufige Gitarren-Harmonien eher einen traditionellen Kontrapunkt.

Zwei Jahre nach dem letzten Silberling „Midnight Strikes“ setzen die Amerikaner auf „Nightlife“ jetzt ihren Horror-Metal Trip fort und verfolgen die bewährte Rezeptur aus lupenreinem Melodic Metal versetzt mit aggressiven Aspekten härterer Genre Stile weiter, nur hat man an den Details im Songwriting hörbar gefeilt.

Die Songs klingen allesamt kompakter und gehen noch einen Schritt mehr „back to the roots“ als auf dem Vorgänger, und mit den beiden Covers „Ain´t Talking `Bout Love“ (Van Halen) sowie „I Stole Your Love“ (Kiss) zollt man zwei Hardrock Giganten in gelungener Weise Tribut – „Nightlife“ ist ein Metal Album mit typischem „have a good time“ US Flair, das den Hörer fesselt.

Tracks
1. First born    
2. We will meet again    
3. Beware the night    
4. The teacher´s pet    
5. Cult of life    
6. I´ll make you a star    
7. At the end    
8. Beauty queen    
9. Nightlife    
10. Ain´t talkin´ ´bout love    
11. I stole your love

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