Willy Brandt und Helmut Schmidt

bradt Brandt und Schmidt – die Unvergleichlichen.

Der eine war im Exil gegen Hitler, der andere Wehrmachtssoldat. Der eine war Mehrheitsdeutscher, der andere stand für die Minderheit: Willy Brandt und Helmut Schmidt, die beliebtesten Politiker der Deutschen, hätten gegensätzlicher nicht sein können. Doch die Rivalen waren auch politische Weggefährten und Freunde – wenngleich diese Freundschaft nicht ohne Brüche blieb.

Auf der Grundlage bisher unveröffentlichten Archivmaterials erzählt Gunter Hofmann von der vielschichtigen Beziehung der beiden Altkanzler. Ein schillerndes Doppelportrait, das zwei Jahrzehnte deutscher Nachkriegspolitik lebendig werden lässt.

Willy Brandt und Helmut Schmidt – zwei bedeutende Persönlichkeiten, die gegensätzlicher nicht hätten sein können. Doch das Bild vom Visionär und Zauderer Brandt und dem Macher und Realisten Schmidt greift zu kurz, wie Gunter Hofmann überzeugend nachweist. Hofmanns genaue Kenntnis der Akteure und Ereignisse sowie sein feines Gespür für die psychologischen Konstellationen machen dieses Doppelporträt der zwei politischen Weggefährten zu einer spannenden Lektüre.

Autor
Gunter Hofmann
, geboren 1942, war bis 2008 Chefkorrespondent der ›Zeit‹ in Bonn und Berlin. Zahlreiche Veröffentlichungen; für sein Buch ›Abschiede, Anfänge – Die Bundesrepublik. Eine Anatomie‹ erhielt er den Preis der Friedrich-Ebert-Stiftung für das beste politische Buch des Jahres 2002.

Willy Brandt und Helmut Schmidt
Autor: Gunter Hofmann
336 Seiten, Broschur
dtv
Euro 12,90 (D)
Euro 13,30 (A)
ISBN 978-3-423-34860-7

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