Zeitungssterben

zeitungssterbenDie Medienbranche ist ein hart umkämpftes Geschäft. Besonders der Zeitungsmarkt befindet sich im Umbruch und muss sich neu aufstellen. Auch Boulevardblätter versuchen sich mit jeder erdenklichen Story über Wasser zu halten. Wer als Redakteur erfolgreich sein will, muss dafür einige Risiken eingehen. So auch der Protagonist Martin Leček im neuen Medienkrimi „Zeitungssterben“ von Markus R. Leitgeb.

Er soll für die Konkurrenz seinen eigenen Arbeitgeber ausspionieren und geht auf das Angebot ein. Doch der tödliche Unfall seines alteingesessenen Kollegen Hubert Brandl bringt seine Recherchen in Gefahr. Der Altjournalist hatte mehr zu verbergen, als Leček vermutete. Er glaubt an einen Mord und beginnt, gemeinsam mit seinem Schulfreund und Polizisten Georg Kainz, zu ermitteln.

Der Autor bettet die Ereignisse in einen hochspannenden Plot ein und zeigt, welche Konsequenzen und Möglichkeiten der heutige Journalismus mit sich bringt.

In der Wiener U-Bahn bricht ein verheerendes Feuer aus, unter den Opfern befindet sich der Altjournalist Hubert Brandl. Martin Leček, sein junger Kollege, spioniert gerade die schmierigen Machenschaften des Boulevardblatts für eine Aufdeckerreportage aus, als er über Ungereimtheiten im letzten Artikel des Toten stolpert. Als Leček selbst ins Fadenkreuz gerät, wird ihm klar, dass der Boulevard noch weitaus dunklere Geheimnisse verborgen hält, als erfundene Interviews und gekaufte Geschichten …

Autor
Markus R. Leitgeb
wurde in Klagenfurt geboren und erlebte seine erste schriftstellerische Krise, als er als letzter Schüler seiner Volksschulklasse die Schreibschrift erlernte. Er kann jetzt noch nicht schönschreiben. Von einer trockenen technischen Ausbildung gelangweilt, wurde er noch vor seinem Publizistikstudium als Journalist tätig. Mittlerweile in die Unternehmenskommunikation gewechselt, lebt er heute samt Frau und Katzen in Wien. Die eigentümliche Herzlichkeit der Bundeshauptstadt hat es dem Autor rasch angetan, sodass er sich selbst als »echter zugereister Wiener« bezeichnet. Von journalistischen Publikationen abgesehen, stellt »Zeitungssterben« seinen Debütroman dar.

Zeitungssterben
Markus R. Leitgeb
375 Seiten, TB.
Gmeiner Verlag
Euro 12,99 (D)
Euro 13,40 (A)
ISBN 978-3-8392-2034-4

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