Buenos Aires 1981: Argentinien wird vom Militär mit harter Hand regiert. Wie hart, erfährt Inspektor Joaquín Alzada tagtäglich bei der Arbeit, wo er mit Fällen spurlos Verschwundener zu tun hat und erlebt, wie die Polizei zum Verschwindenlassen systemkritischer Bürger*innen von der Militärjunta instrumentalisiert wird.

Inspector Joaquín Alzada hat sich geschworen, auch in Zeiten der Militärdiktatur ein anständiger Mensch zu bleiben. Gemeinsam mit seiner Frau Paula führt er ein ruhiges Leben – bis eines Tages sein politisch unbequemer kleiner Bruder Jorge spurlos verschwindet.

Zwanzig Jahre später: Die Diktatur ist überwunden, und Alzada bereitet sich auf seinen Ruhestand vor. Doch dann wird nicht nur eine Leiche auf einer Müllhalde gefunden, sondern es verschwindet auch eine junge Frau aus einer der reichsten Familien der Stadt.

Alzada wird auf schmerzhafte Weise an seine dunkelsten Stunden erinnert – und entschließt sich, alles daran zu setzen, dass sich seine Geschichte, in der sich die Geschichte des ganzen Landes spiegelt, nicht wiederholt.

Autorin
Eloísa Díaz, geboren 1986 in Madrid, studierte an der Pariser Sorbonne Jura und der Columbia University in New Yok Creative Writing. Neben ihrer Arbeit als Anwältin widmet sie sich dem Schreiben. Als Tochter argentinischer Eltern hat sie sich intensiv mit der Geschichte Argentiniens auseinandergesetzt vor deren Hintergrund ihr Debütroman 1981 spielt.

1981
Autorin: Eloísa Díaz
320 Seiten, gebunden
Hoffmann und Campe
Euro 23,00 (D)
ISBN 978-3-455-01094-7

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