Historischer Kriminalroman zum 120. Todestag von Friedrich Nietzsche.

Die Werke Friedrich Nietzsches (1844-1900) gehören zu den wichtigsten in der Philosophie. Er gilt als Wegbereiter postmoderner philosophischer Ansätze. Seine Konzepte finden noch heute Anerkennung in Deutungen und Diskussionen. Nach langer Krankheit starb er bereits im Alter von 55 Jahren. Am 25. August 2020 jährt sich sein Todestag zum 120. Mal.

Dies nimmt der Basler Autor Wolfgang Bortlik zum Anlass, den Philosophen in seinem neuen historischen Kriminalroman »Allzumenschliches« ermitteln zu lassen. Darin gerät ein junger Arbeiter unter den Verdacht, einen Polizeispitzel ermordet zu haben. Durch einen Zufall kommt der 24-jährige Friedrich Nietzsche dem Gendarmerieoffizier Weiss zur Hilfe, denn die Ermittlungen scheinen komplizierter als gedacht.

Angesiedelt im Jahr 1869 in Basel entwickelt sich ein wendungsreicher Plot, der von einer gesellschaftlichen Umbruchsituation geprägt ist. Rasches Bevölkerungswachstum, schwere Epidemien, die Änderung des politischen Systems und Arbeitskämpfe sorgen in der Stadt für reichlich Unruhe. Zudem bettet der Autor gekonnt Nietzsches methodische Überlegungen in die Aufklärung des Falls ein, denn schon er wusste: »Der Verbrecher ist häufig genug seiner Tat nicht gewachsen.«

Autor
Wolfgang Bortlik
wurde 1952 in München geboren und lebt seit Langem in der Schweiz, momentan in Riehen bei Basel. Viele Jahre war er als Buchhändler, Rezensent und Sportdichter für die NZZ am Sonntag tätig, seit seinem Ruhestand schreibt er nur noch. Seine Liebe zum Buch zeigt sich auch durch sein Engagement bei der Riehener Literaturinitiative Arena, wo er dem Vorstand angehört. Seine Freizeit widmet er seiner Nachkommenschaft und dem Fußball.

Allzumenschliches
Autor: Wolfgang Bortlik
249 Seiten, TB.
Gmeiner Verlag
Euro 12,00 (D)
Euro 12,40 (A)
ISBN 978-3-8392-2551-6

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