Im Februar 2015 erschütterte die Keylogger-Affäre die Berliner taz-Redaktion. Ein ehemaliger Mitarbeiter hatte kleine Geräte an mehreren Tastaturen angebracht, die sämtliche Tastaturanschläge aufzeichneten. Ein Trick lässt den Täter auffliegen, aber dieser ist bereits ins Ausland geflohen.

Der Vorfall schlug medial große Wellen, doch schnell stand fest, dass der Beschuldigte aus privaten Motiven handelte. Zwei Jahre später wird er zu einer Geldstrafe verurteilt. Dieses Ereignis greift Guido Eckert, renommierter Autor und Journalist, in seinem neuen Kriminalroman »Charming Boy« auf und bettet es in einen fiktiven Plot ein.

Im Fokus der Handlung steht der Redakteur Sebastian Heiter, der die Computer seiner Kolleginnen ausspäht und für seine Vorteile ausnutzt. Die Redakteurin Lisa Bohnke gerät unwissentlich in seine Fänge und ahnt nicht, auf welches Spiel sie sich einlässt. Dabei gelingt dem Autor ein packender Fall um Macht, Kontrolle und den Gefahren im digitalen Zeitalter.

Autor
Der preisgekrönte Autor und Journalist Guido Eckert hat unter anderem für Vanity Fair, die Süddeutsche Zeitung und das Zeit-Magazin geschrieben. 1991 erhielt er den Axel-Springer-Preis, 1996 den Theodor-Wolff-Preis, 1998 einen Förderpreis für Literatur des Landes Nordrhein-Westfalen und 2001 das Gabriel-Grüner-Stipendium.

Charming Boy
Autor: Guido Eckert
310 Seiten, Broschur
Gmeiner Verlag
Euro 15,00 (D)
Euro 15,50 (A)
ISBN 978-3-8392-2566-0

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