Matrosenaufstand und Novemberrevolution 1918

Es war der Kieler Matrosenaufstand, der die Novemberrevolution 1918 in Deutschland einleitete. Frauen, Arbeiter und Matrosen haben damals von Kiel ausgehend das Land grundlegend verändert. Was können wir aus den damaligen Geschehnissen lernen? Gerade mit Blick auf die gewerkschaftliche Arbeit?

Die Autor*innen behandeln das politische System des Kaiser­reichs, die mit den Massenstreiks 1917/18 wachsende Ablehnung des Kriegs in der Arbeiterschaft und den Matrosenaufstand in Kiel. Zu den Erfolgen der Revolution gehörten das Frauenwahlrecht, der 8-Stunden-Arbeitstag, Koalitionsrecht, Meinungs-, Presse- und Versammlungsfreiheit, Tarifautonomie und gesetzliche Betriebsräte. Die soziale und ökonomische Gleichheit der Geschlechter blieb allerdings ebenso unerledigt wie die Änderung der Eigentumsverhältnisse.

Die Beiträge verdeutlichen, wie wichtig die Erfahrungen der Demokratisierung bis heute für die Gewerkschaften und ihre Mitglieder sind. Sie müssen gegen autoritär-populistische und andere rechtsextremistische Kräfte verteidigt werden.

Matrosenaufstand und Novemberrevolution 1918
Autor*innen: Chaja Boebel (IG Metall-Bildungszentrum Berlin), Lothar Wentzel (ehemals IG Metall); Ute Gerhard (Prof. i.R. Goethe-Uni Frankfurt a.M., Klaus Kuhl (Historiker in Kiel)
120 Seiten, Broschur
VSA Verlag
Euro 9,80 (D)
ISBN 978-3-96488-063-5

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